(Bild: Google Streetview)
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Oberthal prüft neues öV-Angebot
Seit dem Sommer 2014 gibt es in der Gemeinde Oberthal keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr. Bis dahin fuhr ein Bus von Grosshöchstetten über Zäziwil die Gemeinde Oberthal an. Seit vier Jahren versucht eine Interessensgemeinschaft, dazu Lösungen zu finden. Dazu wird nun ein zweijähriger Testbetrieb von einem neuen Konzept gestartet, schreibt die Gemeinde in der neusten Ausgabe von "Oberthal Aktuell".
Geplant sind sogenannte Mitfahrbänke respektive Mitfahrpunkte, erklärt der Initiant der Interessensgemeinschaft, Otto Luginbühl auf Anfrage von neo1. "An den vier Standorten ist ein A4-Anschlag platziert, der definiert wie das ganze funktioniert. Im Prinzip ist es ganz einfach: Wenn ein Autofahrer durchfährt, können die Leute, die mitfahren wollen mit einem Handzeichen auf sich aufmerksam machen", so Luginbühl. Nun sei es wichtig, die Bevölkerung gut zu informieren. Vor allem die Autofahrer müssen wissen um was es geht, sagt Luginbühl weiter.
Dazu ist noch ein weiteres Konzept geplant. "Da viele Leute vom Oberthal aus zum Beispiel nach Grosshöchstetten oder Zäziwil zur Arbeit fahren, wurden diese aufgefordert, sich bei der Gemeinde zu melden. Dort werden sie in einer Liste aufgenommen und wenn jemand interessiert wäre mitzufahren, können sie sich bei der jeweiligen Person direkt melden", so Luginbühl. Die Liste muss aber erst noch von der Gemeinde auf ihrer Homepage freigeschaltet werden.
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