Bild: Google-StreetView
Werbung
Obersteckholz: am 9. Februar wird über Fusion entschieden
Am 9. Februar entscheiden die Einwohnergemeinden Langenthal und Obersteckholz über den Fusionsvertrag und das Fusionsreglement der beiden Gemeinden. Stimmen die beiden Parteien zu, muss der Regierungsrat des Kantons Bern den Fusionsvertrag formell genehmigen. Bei einer Zustimmung wird die Fusion auf den 1. Januar vom nächsten Jahr umgesetzt. Ab da würde Obersteckholz zur Einwohnergemeidne Langenthal angehören.
Wie der Gemeindepräsident von Obersteckholz, Jörg Heinrich sagt, sei die Wasserversorgung der Hauptgrund für die Verzögerung beim Fusionsablauf. Denn die Gemeindeversammlung der 450-Seelen-Gemeinde hat sich bereits im Juni 2016 und 2018 für eine Fusion ausgesprochen. Vorteile bringe die Fusion vorallem auf der Behörden-Seite, sagt Jörg weiter. "Von unserem jetzigen Gemeinderat arbeitet die Mehrheit auswärts und hat zum Teil hohe berufliche Präsenzzeiten. Sie sind nicht immer für Sitzungen verfügbar."
Als Nachteile sieht der Gemeindepräsident die Angst der Bevölkerung. "Einige könnten das Gefühl haben die Mitsprache zu verlieren oder das der Dorf-Zusammenhalt verloren geht. Durch die Schule als Treffpunkt der Eltern sollte dies aber nicht passieren", so Jörg weiter.
Weitere Artikel zum Thema:
Endlich: Fusion Langenthal Obersteckholz auf gutem Weg (26.11.19)
Für die Fusion zwischen Langenthal und Obersteckholz braucht es einen neuen Vermittler (04.01.17)
Obersteckholz und Langenthal sistieren Fusion (24.11.16)
Langenthal sagt Ja zu Obersteckholz - mit Vorbehalt (21.06.16)
Obersteckholz - Langenthal: Abklärungen für Fusion beendet (04.12.15)
Obersteckholz will mit Fusion Schritt in die Zukunft wagen (11.09.14)
Werbung
