(Bild: OHA-Thun)
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Oberländische Herbstausstellung OHA in Thun wieder abgesagt
Auch wenn seit der letzten Absage ein Jahr vergangen ist, hat sich die Situation für die Durchführung einer Messe mit über 42'000 Besuchenden kaum verbessert. Nach wie vor herrscht grosse Planungsunsicherheit in der Eventbranche und angedeutete Öffnungsschritte des Bundesrats helfen wenig.
«Ohne klare Anhaltspunkte ist es für uns unmöglich, eine Oberländische Herbstausstellung OHA zu planen», sagt Gerhard Engemann, Geschäftsführer der Thun Expo und Organisator der grössten Messe im Berner Oberland. Er ist sich bewusst, dass in der aktuellen Corona-Situation verbindliche Aussagen für den Herbst unmöglich sind. Bis aber eine zehntägige Ausstellung mit mehr als zweihundert Ausstellenden mit all ihren Standort- und Ausstattungswünschen geplant und aufgebaut ist, braucht es Zeit. Und die zerrinnt den OHA-Machern im Moment buchstäblich wie Sand in den Händen. Zudem fehlen dem Messegelände seit einem Jahr über 80 Prozent der Einnahmen aus Veranstaltungen. «Wir überlegen uns gut, ob wir das Risiko einer behördlichen Absage und die daraus folgenden Kosten tragen können. Im Moment geht es schlicht nur darum, die Krise finanziell zu überleben», sagt Gerhard Engemann. (Medienmitteilung OHA Thun Expo Genossenschaft)
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