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| Gesellschaft

Nun klappert der Storch in Hindelbank offiziell

Seit rund vier fünf Jahren sind in Hindelbank jeden Frühsommer zwei bis drei Störche unterwegs. Sie hatten im Dorf aber nie Platz zum Nisten und bleiben.

Diesen Umstand wollte Hobby-Ornithologe Martin Bachmann, Projektleiter des Projekts Hindustorch nicht so stehen lassen und er hat sich dann bei der Organisation Storch Schweiz informiert: "Sie haben uns gesagt, wir sollen Nisthilfen auf Dächer oder auf Masten in der Landschaft draussen anbieten."

Die Mästen und Nisthilfen sind dann geplant worden. Die Projektgruppe hat dafür eine Baubewilligung gebraucht, wir berichteten. Das vor allem darum, dass sich allfällige Gegner wehren könnten gegen Störche in der Nachbarschaft. Immerhin würden diese auch Dreck hinterlassen und zum Teil auch Lärm machen, so Martin Bachmann. Einsprachen hat es aber keine gegeben und mittlerweile ist die Baubewilligung da.

"Wir können nun auf drei Bauernhäusern Nisthilfen montieren und den Kran können wir in die Kiesgrube in der Nähe des Naturschutzgebiets Bärmatte verschieben. Dort sind die Störche dann in der Nähe eines Feuchtgebiets."

Nächste Woche wollen sie mit dem Montieren der Nisthilfen auf den Dächern in Hindelbank starten und der Kran wird in der Kiesgrube aufgestellt.

Weitere Beiträge zum Thema:
Störche brauchen Baubewilligung (01.12.20)

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