Smart Meter sind moderne, digitale Stromzähler. (Bild: neo1/Archiv)
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Niederbipp will Stromzähler ersetzen
Die Gemeinde Niederbipp plant, die bestehenden Stromzähler durch sogenannte Smart Meter zu ersetzen. Ende September entscheidet die Stimmbevölkerung von Niederbipp über 2,9 Millionen Franken für das Projekt.
Das Energiegesetz verpflichtet die Netzbetreiber zu dieser Massnahme. Die Gemeinde Niederbipp ist Eigentümerin des Elektrizitätsnetzes in Niederbipp und damit für dessen Unterhalt und Erneuerung zuständig. Somit muss die Gemeinde für ihr Versorgungsgebiet die Kosten für die Einführung der Smart Meter übernehmen und die entsprechende Finanzierung sicherstellen.
Das Projekt umfasst den Austausch von rund 3'000 Stromzählern sowie den Aufbau der dafür notwendigen Infrastruktur in den Bereichen IT- und Kommunikation. Die Gesamtkosten betragen 2,9 Millionen Franken, am 27. September kommt der entsprechende Verpflichtungskredit in Niederbipp an die Urne. Die Ausgaben werden über die Spezialfinanzierung Elektrizität getätigt.
Gesetzliche Pflicht
Gibt die Bevölkerung grünes Licht, erfolgt die Umsetzung voraussichtlich ab 2027 über die Dauer von drei Jahren. Was bei einem Nein passiert, ist unklar. "Ich weiss es nicht", sagt Gemeindepräsidentin Sybille Schönmann. "Es ist eine gesetzliche Pflicht, an die wir uns halten müssen. Grundsätzlich kann die Bevölkerung nur noch sagen, ob das Geld gesprochen wird oder nicht."
Smart Meter sind moderne, digitale Stromzähler. Sie messen den Stromverbrauch in kurzen Zeitabständen und übermitteln die Daten automatisch an den Netzbetreiber. So lassen sich beispielsweise Geräte mit hohem Verbrauch leichter erkennen.
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