Nicht nur die Musikschule Oberemmental soll beim Pilotprojekt mitmachen. (Bild: neo1/Jana Wyss)
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Neues Studienmodell für Musiklehrpersonen startet erst 2027
Die Musikschule Oberemmental und die Hochschule der Künste Bern (HKB) verschieben den Start ihres gemeinsamen Pilotprojekts um ein Jahr. Grund dafür ist unter anderem die Grösse der Musikschule und damit verbunden die beschränkte Anzahl Möglichkeiten. Nun soll das Projekt auf weitere Musikschulen ausgeweitet werden.
Die Musikschule Oberemmental und die Hochschule der Künste Bern (HKB) wollten in diesem Herbst ein schweizweit neuartiges Studienmodell starten. Studierende des Masterstudiengangs Music Pedagogy sollten bereits während ihrer zweijährigen Ausbildung an der Musikschule Oberemmental anstellen lassen und dort Kinder und Jugendliche unterrichten. So hätten sie ihr Studium mit praktischer Berufserfahrung verbinden können.
Der Start des Pilotprojekts verzögert sich jedoch, wie Ueli Kipfer, Leiter der Musikschule Oberemmental, gegenüber neo1 bestätigt. "Es gab verschiedene Ebenen von Problemzonen", sagt er.
Die Hochschule hatte deutlich weniger Anmeldungen als in anderen Jahren. Ausserdem waren nicht so viele Studierende am Angebot interessiert wie gewünscht. Zudem war die Musikschule aufgrund ihrer Grösse in der Auswahl nicht breit genug, respektive passten die angebotenen Instrumente nicht mit den interessierten Studierenden zusammen.
"Breiter aufstellen"
An der Idee halten die beiden Institutionen jedoch fest. Statt das Projekt ausschliesslich mit der Musikschule Oberemmental umzusetzen, wollen sie weitere Musikschulen einbeziehen. "Wir suchen aktiv weitere Partner-Musikschulen", so Kipfer. Es habe auch Musikschulen gegeben, welche sich nach dem Vorstellen des Angebots bei ihnen gemeldet hätten.
Welche Schulen dazukommen, sei aber noch nicht spruchreif. Klar ist: Das Studienmodell soll neu im Herbst 2027 starten.
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