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Neues Erscheinungsbild fürs Neumattzentrum Burgdorf
Grosse helle Räume und grün-gestrichene Gänge. Die Räumlichkeiten beim regionalen Schulinspektorat von Burgdorf im Neumattzentrum wirken kühl erklärt der Schulinspektor Kreis 11, Christoph Joss. Ein Projekt, das seit 12 Jahren immer wieder wiederholt wird. Das regionale Schulinspektorat fragt dazu immer wieder Schulklassen an, ob diese die Räume neu gestalten wollen. Gestern wurde bei der Vernissage das Projekt vorgestellt.
Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassen sind alle paar Jahr für das Erscheinungsbild im Innern vom Neumattzentrum in Burgdorf zuständig. In diesem Jahr halfen vier Klassen mit, zwei einheimische aus Burgdorf und zwei aus Langenthal. "Aus Burgdorf war eine RIK-Plus Klasse involviert. Beim regional organisierten Bildungsangebot werden Jugendliche unterrichtet, die aus dem Ausland kommen, unsere Sprache noch nicht beherrschen und die Kultur kaum kennen. Sie haben ein Gemeinschaftsprojekt mit der Klasse 8C vom Pestalozzi Schulhaus auf die Beine gestellt", so Christoph Joss, Schulinspektor Kreis 11 gegenüber neo1. Aus Langenthal halfen zwei 9. Klassen vom Kreuzfeld IV mit. Ein Projekt, das bei allen Beteiligten ankommt und wo vor allem die Jugendlichen davon profitieren sollen. "Es geht darum, die Erwachsenen mit den Kindern zusammen zu bringen. Den Jugendlichen auch aufzuzeigen, wie es im Leben weitergeht. Etwas gestalten und die Erfahrung machen, dass man etwas erreichen kann, wenn man dafür etwas investiert", führt Christoph Joss aus. Es sei eine grosse Freude in die neu gestalteten Räume zu gehen.
Verschiedene Stimmungen bei den Klassen in Langenthal
In den Gängen zieren unter anderem Tiere und Pflanzen die Wände. Dafür verantwortlich sind die beiden Klassen aus Langenthal. Anna Leuthold, unterrichtet zusammen mit ihren Kolleginnen Judith Berger und Petra Haslebacher bildnerisches Gestalten im Kreuzfeld. Für sie alle war es eine positive Erfahrung: "Die Schülerinnen und Schüler haben gewusst, dass sie auf ein Ziel hinarbeiten und die Bilder ausgestellt werden. Wir haben aber lange dafür gebraucht, es ging schon alleine für die Idee lange und es war ein Projekt, das zuerst wachsen musste", so Leuthold. Im Ganzen waren sie 12 Wochen an der Arbeit. Die Lehrerinnen haben dabei verschiedene Stimmungen im Unterricht erlebt. "Manchmal war es ihnen, je nach Laune, zu viel. Oder wenn Dinge nicht so funktionierten, wie sie sollten, war es nicht immer einfach, dranzubleiben. Aber dadurch, dass wir immer zusammen dran waren, konnten wir uns gemeinsam motivieren."
Thema Menschenrecht bei den Burgdorfer Klassen
Die Klasse vom regionalen Intensivkurs (RIK-Plus) und die Klasse 8 C vom Pestalozzi Schulhaus malten zum Thema Menschenrecht. "Dieses Thema hatten wir bereits vorher im Unterricht. In Absprache mit dem Lehrer im Gestalten der anderen Klasse, haben wir uns dann dafür entschieden", so Hans Ries, der Klassenlehrer der RIK-Plus Klasse. Er verspürte in seiner Klasse grosses Interesse am Projekt: "Sie waren sehr interessiert, mit den einheimischen Jugendlichen Kontakt zu haben und zusammen zu arbeiten. Es gab nur positive Rückmeldungen", so Ries.
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