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Neue, junge Fahrer und weniger Fahrten: Nez Rouge Bern zieht Bilanz
Wer über die Festtage ein, zwei Glas zuviel trinkt und nicht mehr fahren sollte, der kann sich von den Fahrerinnen und Fahrern des Heimfahrservices Nez Rouge heimchauffieren lassen. 612 Mal waren sie diese Saison unterwegs heisst es von Nez Rouge Bern auf Anfrage von neo1. Dies ist rund ein Prozent weniger als im 2018.
155 Mal alleine an Silvester hat jemand ein Nez-Rouge-Taxi bestellt. Diese Taxis muss auch immer jemand fahren. I der Nacht um die Festtage herum waren zwischen 20 und 30 freiwillige Fahrer unterwegs. Dieses Jahr war es speziell, sagt Nez-Rouge Bern Präsident Simon Krebs: "Wir konnten viele neue, junge Fahrerinnen und Fahrer motivieren, bei uns mitzumachen. Das freut mich.
Enttäuscht, dass es etwas weniger Fahrten waren als im 2018 ist Simon Krebs nicht, im Gegenteil: "Wir wollen eigentlich, dass wir überflüssig werden. Dass die Leute das Auto erst gar nicht nehmen, wenn sie davon ausgehen, dass sie Alkohol konsumieren werden. Deshalb geht es uns auch nicht darum, Rekorde zu jagen. Wenn sich aber jemand nicht mehr fahrtüchtig fühlt, dann sind wir in jedem Fall zur Stelle."
Der Dienst von Nez-Rouge wird vor allem auf dem Land gebraucht, wo am späten Abend der öffentliche Verkehr nicht mehr so regelmässig unterwegs ist. In der Stadt hätten sie kaum Anfragen, so Krebs abschliessend.
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