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Neue Bahnunterführung in Niederbipp eingeschoben
Während der Pfingstsperre der SBB-Jurasüdfusslinie wurde die rund 1’100 Tonnen schwere neue Bahnunterführung innerhalb von 30 Minuten an ihren finalen Standort verschoben. Aare Seeland mobil spricht von einem wichtigen Meilenstein des Gesamtprojekts.
Der komplexe Eingriff stellt das technische Herzstück des Gesamtprojekts dar, teilte Aare Seeland mobil (asm) am Sonntag mit. Insgesamt wurden rund 14’000 Kubikmeter Material bewegt. Die aktuellen Arbeiten dauern noch bis kommenden Dienstag um 05.00 Uhr an.
Ab kommendem Mittwoch und bis Samstag 6. Juni stünden zudem Nachtarbeiten an. Die Arbeiten erfolgen unter Beleuchtung und verursachen Baulärm. Die Aare Seeland mobil sei bemüht, die Lärmemissionen so weit wie möglich zu beschränken.
Bauarbeiten laut asm bisher planmässig
Die erste Bauphase konnte Ende 2025 erfolgreich abgeschlossen werden, schreibt asm weiter. Dabei wurden wichtige Hauptleitungen von BKW, WABI und Gasverbund mittels Spülbohrverfahren rund 15 Meter tief neu verlegt. Dies als zentrale Voraussetzung für die zweite Bauphase, den Bau der neuen Unterführung.
Im Anschluss erfolgten umfangreiche Aushubarbeiten für die rund acht Meter tiefe Baugrube, in welcher die neue Unterführung betoniert und von dort aus heute in der Früh an den finalen Standort verschoben wurde.
Zweijähriges Projekt
Mit der Erneuerung des Streckenabschnitts Scharnageln–Niederbipp investiere die asm "gezielt in eine moderne, sichere und leistungsfähige Bahninfrastruktur." Das Projekt umfasst nebst dem bisher erfolgten Neubau der SBB-Querung auch die vollständige Erneuerung des Trassees, die Optimierung der Gleisgeometrie, die Erneuerung technischer Anlagen sowie den Neubau der modernen und hindernisfreien Haltestelle Niederbipp Dorf. Den Abschluss des auf zwei Jahre angelegten Gesamtprojekts erwartet die asm im 4. Quartal 2027. (pd/neo1)
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