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Neue Amtszeit und erste Sitzung im 2021 für Stadtrat Burgdorf
Am Montagabend ist die erste Sitzung im neuen Jahr für den Stadtrat in Burgdorf. Der Rat startet mit einer neuen Präsidentin in das nächste Amtsjahr und diskutiert unter anderem über Kreisel und Parteifinanzierungen.
Für das nächste Jahr ist die Freisinnige Karin Fankhauser die höchste Burgdorferin. Die 38-Jährige aus Zollbrück leitet am Montagabend die erste Sitzung des Stadtrates im Jahr 2021. Im Bericht der Bernerzeitung sagt Karin Fankhauser, dass Sie künftig Diskussionen auch vermehrt online führen möchte - über das Online-Tool der Stadtverwaltung. Eine Debatte gäbe es im Stadtrat viel zu wenig. Die Meinungen seien oft vorab gemacht. Dabei wäre gerade der Austausch und die Diskussion sehr wichtig, erklärt Karin Fankhauser im Bericht.
Diskutiert wird im Stadtrat am Montagabend über die Strassenkreisel in der Stadt. Ein Vorstoss aus der EVP möchte, dass diese schöner gestaltet werden, wie zum Beispiel in Langenthal. Der Gemeinderat schreibt in seiner Antwort, dass dieser Wunsch aus verschiedenen Aspekten schwierig sei zu erfüllen. Einerseits gehören die Kreisel dem Kanton - andererseits müssten auch viele Sicherheitsauflagen erfüllt sein. Burgdorf habe das Geld nicht für die Kreisel zu übernehmen und zu unterhalten.
Um das Geld geht es auch bei der Parteifinanzierung. Eine Motion der SP will das künftig die Finanzen von Partei- Wahl- und Abstimmungskampagnen offengelegt werden. Burgdorf wäre neben der Stadt Bern die zweite Stadt welche eine solche Regelung kennt. Der Gemeinderat schreibt in der Stellungnahme das Burgdorf i den letzte 14 Jahren nur gerade 8 Abstimmungen und vier kommunale Wahlen gehabt hat. Der Aufwand rechne sich kaum.
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