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| Sport | Schwingen

neo1 am ESAF: Tag 1 in Mollis

neo1 berichtet während zwei Tagen live aus Mollis. Zu den Liveschaltungen On-Air gibt es einen Liveticker im Internet und immer wieder Inhalte auf Social Media.

Die Berner Top-Shots müssen im Anschwingen untendurch

Gespannt wurde im Vorfeld auf die Spitzenpaarungen geblickt. Vor allem auf diejenige zwischen dem aufstrebenden Michael Moser und dem König Joel Wicki. Der Sörenberger vermochte seiner Favoritenrolle gerecht zu werden und entschied den ersten Gang zur Freude der Innerschweizer Fans für sich. Auch Matthias Aeschbacher musste als Verlierer aus dem Sägemehlring. Der Schwinger vom Schwingklub Sumiswald unterlag am Morgen dem Nordostschweizer Armon Orlik. Die beiden Mittelländer Fabian Staudenmann (gegen Samuel Giger) und Adrian Walther (gegen Damian Ott) stellten zum Auftakt. Lichtblick aus Berner Sicht boten Christian Gerber (Sieg gegen Joel Ambühl), Fabian Stucki (Sieg gegen Simon Schmutz), David Lüthi (Sieg gegen Antoine Ducry) und Fritz Ramseier (Sieg gegen Johann Borcard).

Der zweite Gang verläuft mehr nach dem Gusto der Berner

Nachdem der erste Gang am Morgen noch nicht wirklich für die Berner verlief, kamen diese im Zweiten immer besser im Fest an. Matthias Aeschbacher gelang eine Reaktion auf seine Startniederlage. Er machte mit dem Innerschweizer Beat Suter kurzen Prozess und liess sich eine zehn schreiben. Auch Michael Moser siegte in seinem zweiten Gang. Er legte mit Ueli Rohrer ebenfalls einen Innerschweizer auf den Rücken. Der Richiger David Lüthi siegte indes zum zweiten mal. Er bezwang Jonas Troxler. Auch Fritz Ramseier holte seinen zweite Sieg am diesjährigen ESAF. Er legte den Eidgenossen Sven Schurtenberger ins Sägemehl. Auch dem Mittelländer Duo Staudenmann (Sieg gegen This Kolb) und Adrian Walther (Sieg gegen Sven Lang) gelang im zweiten Gang ein Sieg. Bester Berner (gemeinsam mit Fritz Ramseier) war zur Mittagspause Valentin Steffen. Er bezwang im Anschwingen Josef Lustenberger und doppelte im zweiten gegen Thomas Kuster nach.

Gemischte Gefühle bei Stucki, zufriedener Ramseier

Die beiden Emmentaler Fabian Stucki und Fritz Ramseier standen nach den beiden ersten Gängen beim Eidgenössischen Schwing und Älplerfest im Mittagsinterview Red und Antwort. Während Ramseier auf zwei Siege zurückblicken konnte, musste Stucki nach dem Startsieg auch seine Niederlage gegen Samuel Giger analysieren.

Der komplette Überblick nach zwei Gängen

Zur Mittagspause führten drei Schwinger mit der Maximalnote die Rangliste an. Die besten Berner folgen dahinter mit einem Viertelpunkt Rückstand. Der Überblick gibts hier:
Zwischenrangliste nach zwei Gängen

Fritz Ramseier auch nach dem Mittag unwiderstehlich

Bereits am Vormittag wusste der Emmentaler Fritz Ramseier zu Begeistern. Am Nachmittag setzte der Schwinger vom Schwingklub Siehen noch einen drauf. Gegen Damian Ott aus der Nordostschweiz gelang ihm eine Zehn. So teilte Ramseier nach drei Gängen den Spitzenplatz mit Werner Schlegel. Valentin Steffen, der vor dem Mittag mit zwei Siegen brillierte, musste zum Auftakt des Nachmittags einen gestellten hinnehmen. Gegen Marco Reichmuth gelang Steffen kein Exploit. Für den bis anhin ebenfalls noch ungeschlagenen David Lüthi startete der Nachmittag alles andere als gut. Gegen Fabian Kindlimann setzte es für den Mittelländer Schwinger eine Niederlage ab. Christian Gerber vom Schwingklub Siehen startete mit einem Sieg in den Nachmittag. Im Duell mit Patrick Kurmann holte sich der Emmentaler die Note 9.75. Auch Michael Moser startete mit einem Erfolgserlebnis in die zweite Tageshälfte. Gegen Reto Fankhauser sicherte er sich die zweite Maximalnote. Diese sicherte sich auch Fabian Staudenmann im Gang gegen Marco Good, Remo Hiltbrunner vom Schwingklub Sumiswald gegen Roland Reichmuth und Sandro Galli vom Schwingklub Zäziwil gegen Valentin Mettler. Auch Matthias Aeschbacher (gegen Roman Zurfluh) und Fabian Stucki (gegen Moritz Buchmann) siegten in ihren dritten Gängen.

Zufriedener Christian Gerber nach drei Gängen

Nach drei Gängen war Christian Gerber vom Schwingklub Siehen noch ohne Niederlage. Nach dem Auftaktsieg gegen Joel Ambühl folgte vor der Mittagspause ein gestellter gegen Tim Roth und ein weiterer Sieg gegen Patrick Kurmann. Entsprechend zufrieden zeigte sich der Emmentaler im Interview nach drei Gängen.

Schlegel bei Halbzeit vorab, Ramseier dicht dahinter

Für Fritz Ramseier wird der erste ESAF-Tag 2025 in Mollis noch lange in guter Erinnerung bleiben. Im vierten Gang legte der Emmentaler mit Joel Strebel auch noch einen zweiten Eidgenossen aufs Kreuz. Damit blieb für ihn nach Tag eins der Platz 2 in der Rangliste. Einziger Schwinger vor Ramseier ist nach der Hälfte vom Fest Werner Schlegel. Der Nordostschweizer schaffte im vierten Gang einen Sieg gegen Fabian Staudenmann. Mit Valentin Steffen blieb auch ein zweiter Emmentaler Schwinger am ersten Tag ohne Niederlage. Gegen Jonas Burch schaffte er eine glatte Zehn. Ebenfalls mit der Maximalnote beendete Matthias Aeschbacher den ersten Festtag. Er setzte sich zum Schluss noch gegen Marius Frank durch. Auch Fabian Stucki bleibt im Rennen um den Eidgenössischen Kranz. Der Athlet vom Schwingklub Zäziwil bezwang im vierten Gang Beat Suter. 

Die Rangliste nach dem ersten Tag
Die Statistik nach dem ersten Tag

Valentin Steffen nach vier Gängen auf Kranzkurs

Für Valentin Steffen endete der erste Tag in Mollis mit drei Siegen und einem gestellten Gang. Der Schwinger aus Grünen ist mit 1,25 Punkten Rückstand auf die Spitze im Rang 4a klassiert. Er sagt im Interview mit neo1:

Gemischte Gefühle nach vier Gängen bei Michael Moser

Nach der Startniederlage beim Anschwingen gegen Joel Wicki fing sich Michael Moser postwendend. Dank zwei Maximalnoten winkte im vierten Gang das Duell mit Samuel Giger. Dort war er dem Sieg zwischenzeitlich sehr nahe. Zuletzt schaute aber ein gestellter Gang heraus.

Neben Schwingen ist in Mollis auch Steinstossen Trumpf

Neben der grossen Arena kamen auch die Fans vom Steinstossen auf ihre Kosten. Mittendrin: Andreas Jörg aus Rüegsauschachen, der bei der Qualifikation teilnahm. Er beendete den Wettkampf im Rang 22 und verpasste so die Finalqualifikation.

Rangliste Qualifikation Steinstossen

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