Beim Wuhrplatz treffen sich immer wieder junge Leute.
Werbung
Nachtleben und Ausgang in Langenthal soll sicherer werden
Das Nachtleben und der Ausgang von Langenthal soll sicherer werden. Damit das Nachtleben in der Oberaargauer Stadt nicht zu kurz kommt, brauche es Konzept. Dies ist die Meinung zweier politischen Vorstösse.
Zusammen mit der Stadt entwickle sich der Ausgang von Langenthal immer mehr. Darum braucht es gemäss der Motion, von SP-Frau Saima Sägesser, ein Konzept. Der aktuelle Zustand aber auch die Zukunft vom Langenthaler Nachtleben sollen von der Stadt angeschaut und allenfalls verbessert oder entwickelt werden. In der Stellungnahme der Stadt heisst es, dass anzunehmen sei, dass ein solches Konzept zu teuer wäre und der Gemeinderat dies gar nicht beschliessen könne. Ausserdem seien viele Teile vom geforderten Konzept bereits im Sicherheitskonzept integriert. Der Gemeinderat ist deshalb dafür, dass der Stadtrat den Vorstoss ablehnt.
Beim zweiten Vorstoss geht es ebenfalls um den Ausgang. PolitikerInnen der SP, GLP und SVP fordern mit einem Postulat mehr Sicherheit in Langenthal. Seit ungefähr zwei Jahren sei zu beobachten, dass sich an gewissen Plätzen, wie zum Beispiel auf dem Wuhrplatz, immer wieder Jugendliche zusammen verabreden. Sie hören dort laut Musik und trinken Alkohol, was dazu führt, dass auch die Gewaltbereitschaft steigt. Die Polizei oder auch die Jugendarbeit soll darum vor Ort präsenter sein und so wenn nötig eingreiffen können. Der Gemeinderat schreibt in seiner Antwort, dass das Amt für öffentliche Sicherheit die Situation kenne und bereits Massnahmen ergriffen habe. So gibt es zum Beispiel einen wöchentlichen Rapport an die Polizei oder die Jugendarbeit führt an den bekannten Plätzen Kontrollen durch. Der Gemeinderat ist deshalb der Meinung, dass dieses Postulat bereit umgesetzt wird.
Die Stadtratssitzung in Langenthal, bei der beide Vorstösse thematisiert werden, findet am 11. Mai statt.
Werbung
