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| Wochengespräch

Nach Olympia aus der Krise - SCL-Sportchef Marc Eichmann im Wochengespräch

Zweitletzter Platz in der Liga. Niederlagenserien. Immer wieder Verletzte und auch noch positive Corona-Fälle. Es läuft nicht bei den SCL Tigers. Nach dem letzten Spiel zieht der Sportchef Marc Eichmann im Wochengespräch Bilanz und blickt nach vorne.

Seit 2020 ist Marc Eichmann Sportchef der SCL Tigers. Das Ziel, in dieser Saison wieder anzugreifen und mitzumischen, wurde zumindest bis jetzt nicht erreicht. Es sei nicht alles optimal gelaufen. Im Gegenteil, sagt Marc Eichmann: "Wir hatten verschiedene Baustellen. Einerseits sind da die vielen Verletzten, die uns vor allem auf den Schlüsselpositionen immer wieder Substanz gekostet hat." Weil zuletzt auch noch positive Corona-Fälle dazu kamen, mussten die Tigers sogar ein Spiel verschieben. Damit nicht noch mehr Spiele verschoben werden mussten, kamen auch Spieler aus der U20 zum Einsatz.
Man könne aber nicht alles auf die Verletzungen schieben. Auch spielerisch hätten sie immer wieder Hochs und Tiefs gehabt. Schlussendlich habe sie die fehlende Konstanz regelmässig Punkte gekostet, so Eichmann.

Olympia-Pause als Chance

Wegen den Olympischen Winterspielen in Peking wird die National League aktuell pausiert. Von den SCL Tigers sind einzig Harri Pesonen und Ivars Punnenovs an Olympia dabei. Die Pause komme ihnen gelegen, sagt Marc Eichmann. Es sei ein Vorteil, dass praktisch die gesamte Mannschaft in der Schweiz bleibt. Andererseits spreche es auch für die Qualität eines Teams, wenn mehrere Spieler an Olympia dabei sind. In der Pause gehe es auch darum, dass die Spieler Abstand gewinnen und den Kopf frei kriegen aufgrund der negativen Ergebnisse in letzter Zeit. Allerdings gebe es einiges, an dem sie arbeiten müssen: "Einerseits müssen wir die Konstanz innerhalb eines Spiels verbessern. Andererseits gibt es auch taktische Dinge, die wir in diesen Wochen genauer anschauen müssen." Dies werde der neue Trainer Yves Sarault auch tun. Es liege auf der Hand, dass sie zu viele Tore bekommen.

Schlussendlich sei es ein Miteinander, nur gemeinsam komme man aus der Krise, sagt Sportchef Marc Eichmann. Dementsprechend sei es umso wichtiger, als Einheit aufzutreten. Die Saison sei noch nicht vorbei. Es gehe jetzt darum, gute Auftritte aufs Eis zu bringen und die Saison mit Anstand zu beenden.

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