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Nach langen Diskussionen: Trinkwasser in Walkringen ist bald geschützt

In der Gemeinde Walkringen ist das Trinkwasser bald besser geschützt. Nach jahrelangen Diskussionen haben sich die Gemeinde und zwei Landbesitzer darauf geeinigt, zwei Gülleleitungen im Gebiet Golpisberg zu sanieren.

Die beiden Leitungen sind nicht mehr in gutem Zustand. Wenn sie beschädigt würden, könnte Gülle ins Grundwasser der Gemeinde gelangen.
Samuel Feller, Vize-Gemeindepräsident von Walkringen, fasst zusammen: "Wir haben zwei Gülleleitungen, die durch eine Gewässerschutzzone laufen. Die Gemeinde hat im Jahr 2016 ein neues Schutzzonenreglement genehmigt. Dadurch müssen die Leitungen, die durch diese Zone durchgehen, besser abgesichert sein."

Mehrere Anläufe, die Gülleleitungen zu ersetzen oder zu sanieren, sind gescheitert. Die Hauptfrage war, wer bezahlt. Dazu hat die Stimmbevölkerung im Jahr 2020 an der Urne einen Kredit von 270'000 Franken abgelehnt. Die Gemeinde ist durch das Reglement verpflichtet, das Wasser zu schützen. Nach diesem Nein haben sich die Fronten zwischen Gemeinde und Landbesitzern verhärtet, sie haben nur noch über Anwälte miteinander gesprochen.

Vor gut einem Jahr hat der Gemeinderat von Walkringen einen neuen Anlauf genommen. Und jetzt ist eine Lösung da. Die zwei Landwirte beteiligen sich an den Kosten mit zusammen etwa 33'000 Franken. Weil der Gemeinderat das Projekt nochmals optimieren konnte, kostet es die Gemeinde nur noch 97'000 Franken. Mittlerweile ist die Referendumsfrist abgelaufen. Die Gemeinde kann mit dem Bau beginnen. "Baubeginn ist nach Ostern. Das wird rund einen Monat dauern und dann sollte die Geschichte erledigt sein", hofft Samuel Feller. Ab dann ist die Gefahr von Gülle im Grundwasser von Walkringen definitiv behoben.

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