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Nach Einbruch-Serie auf Waffengeschäfte: Läden im neo1-Land machen sich Gedanken

In der Schweiz hat es in diesem Sommer mehrere Einbrüche in Waffengeschäfte gegeben. Allein im Juli wurden innerhalb von zwei Wochen fünf ähnliche Fälle gemeldet. Der jüngste bestätigte Fall ereignete sich am vergangenen Mittwoch im aargauischen Dintikon. In der Branche sind die Fälle das grosse Thema. 

"Natürlich für uns persönlich. Aber auch bei Berufskollegen gehen die Sorgen herum. Egal ob sie betroffen sind oder nicht", sagt Daniel Wyss, der in Burgdorf ein Waffengeschäft führt und dazu der Präsident vom schweizerischen Büchsenmacherverband ist. "Wir wollen nicht, das Waffen unrechtmässig in Umlauf kommen. Für unsere Sicherheit, aber auch für den ganzen Schaden, der entsteht sind dies sehr negative Punkte."

Keine Angst, aber Respekt

Die Firma Aebi Waffen in Hasle bei Burgdorf hat auf Anfrage schriftlich Stellung genommen. Auch dort sei der Respekt gross, heisst es. Man verhalte sich seither vorsichtiger und deutlich wachsamer. Auch Anton Anker, Inhaber der AATS Group GmbH in Burgdorf, die Waffen verkauft und Schiessausbildungen anbietet, hat die Einbruchserie in der Schweiz natürlich mitbekommen. "Ich spreche nicht von Angst. Die Aufmerksamkeit ist aber sicherlich grösser geworden."

Schärfere Massnahmen dank Bundesverordnung

Unabhängig von diesen Vorfällen hat der Bund eine neue Verordnung in Kraft gesetzt, die die Sicherheit in Waffengeschäften erhöhen soll. Sie gilt seit Anfang 2022 und bis Anfang 2027 müssen alle Geschäfte die neuen Sicherheitsstandards erfüllen. "Wir haben uns bereits auf diese neuen Vorschriften eingestellt. Dies gilt auch für viele Berufskollegen." Zu den Massnahmen gehören unter anderem Videoüberwachung sowie verstärkte Türen und Fenster, erklärt Daniel Wyss, Inhaber des Waffengeschäfts in Burgdorf und Präsident des Schweizerischen Büchsenmacherverbands.

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