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| Politik | Abstimmungen

Münsinger Parlament genehmigt Geschäfte und informiert über das Spital

Das Parlament von Münsingen winkte bei seiner November-Sitzung gleich drei Geschäfte durch. Zum einen das Budget 2026, des weiteren den Aufgaben und Finanzplan 2025 bis 2030 und zu guter Letzt auch noch einen Nachkredit für die Planung vom Badi-Vorplatz. Zudem hat der Gemeinderat über den aktuellen Stand beim ehemaligen Spital informiert.

Die Gemeinde Münsingen rechnet für das kommende Jahr mit einem Minus von 796'000 Franken. Das zeigt ein Blick auf das Budget 2026, das im Parlament behandelt wurde. Die Münsinger Politik hat den Kostenvoranschlag für das nächste Jahr gleich auch genehmigt. Ganz zur Freude von Gemeindepräsident Beat Moser. Er sagt, das Defizit sei für Münsingen vertretbar. "Das ist im Umfang von ungefähr einem Prozent von unseren gesamten Auslagen. Es ist verantwortbar und tragbar. Wir haben ein stattliches Eigenkapital."
Im Finanzplan des letzten Jahres sei man noch von einem Minus von rund 1,5 Millionen Franken ausgegangen. Dank Einsparungen in der Verwaltung habe man das Defizit nun auf gut 796'000 Franken senken können, ergänzt der Münsinger Gemeindepräsident Beat Moser.
Neben dem Budget für das kommende Jahr hat das Münsinger Parlament an der gestrigen Sitzung auch den Aufgaben- und Finanzplan bis 2030 genehmigt.

Auch Nachkredit für Badi-Vorplatz genehmigt

Ebenfalls Thema war ein Nachkredit für die Planung des Badi-Vorplatzes. Die Gemeinde möchte diesen neu gestalten und ökologisch aufwerten. Mehrere Einflüsse wie unter anderem eine zusätzliche Mitwirkung oder andere Bauprojekte haben das Vorhaben bisher verzögert. Bei der Abstimmung  hat das Münsinger Parlament dem Nachkredit in Höhe von 45'500 Franken zugestimmt. Geplant ist, dass die Bauarbeiten im kommenden Herbst starten.

Integratives Gesundheitsnetz ist auf Kurs

An der Gemeindeversammlung hat der Gemeinderat auch über den Stand der Dinge bei der Umnutzung des ehemaligen Spitals informiert. Die Gemeinde möchte das Spital kaufen und daraus ein Gesundheitsnetz machen, damit die medizinische Versorgung gestärkt wird. Einerseits habe der Gemeinderat nun eine gute Grundlage durch die Machbarkeitsstudie, sagt der Gemeindepräsident Beat Moser. Dadurch sei nun klar, welche Angebote und welche Entwicklung im ehemaligen Spital möglich und sinnvoll sei. Andererseits seien die Verhandlungen mit dem Spitalnetz Bern, der Eigentümerin des Spitals, nun soweit, dass sie bei einem Kaufpreis seien, der zahlbar sei. Das heisst, die Gemeinde ist nun auf der Suche nach Investoren, die das Spital Münsingen kaufen und das Gesundheitsnetz aufbauen wollen. Gespräche laufen, bis im Frühling könnte es erste Resultate geben, sagt Moser weiter.

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