Das Referendumskomitee übergibt die Unterschriften an Gemeindeschreiber Thomas Krebs (Bild: zVg/Referendumskomitee)
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Münsingen: Referendum gegen Revision der In- und Auslandshilfe
Ein bürgerliches Komitee will in Münsingen die Revision des Gemeindereglements über die In- und Auslandhilfe stoppen. Das mit einem Referendum.
Das Komitee hat die Unterschriften für das Referendum gestern eingereicht. Das schreiben sie in ihrer Mitteilung. Bei der Revision des Reglements geht es darum, dass in Zukunft die Inlandshilfe neu breiter abgestützt ist. Das hat das Münsinger Parlament an seiner letzten Sitzung Mitte September so entschieden. Konkret sollen neu verschiedenste soziale Projekte von Vereinen und Organisationen finanziell unterstützt werden.
Bis jetzt wurde das Geld gebraucht, um in Notlagen zu helfen. So zum Beispiel vor zwei Jahren. Damals hat die Gemeinde Münsingen nach einem heftigen Sturm an La Chaux-de-Fonds gespendet.
Weiter fordert das Referendumskomitee auch, dass die Auslandshilfe gedeckelt wird. Statt weiterhin mindestens 70'000 Franken für die In- und Auslandshilfe auszugeben, soll es bei der Auslandshilfe neu eine Obergrenze von sieben Franken pro Einwohner:in von Münsingen geben. Das Komitee begründet sein Referendum mit der Finanzlage der Gemeinde, wie es weiter heisst. Für das laufende Jahr rechnet das Budget mit einem Minus von knapp 700'000 Franken.
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