Hier sollen die rund 70 Wohnungen einst stehen (Bild: Abstimmungsbotschaft Münchenbuchsee)
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Münchenbuchsee entscheidet über Überbauung auf dem ehemaligen Jowa-Areal
Wo früher gebacken wurde, sollen nun Wohnungen entstehen. In Münchenbuchsee sind auf dem Areal der ehemaligen Jowa-Bäckerei rund 70 Wohnungen geplant. Am 27. September entscheidet das Stimmvolk über die dafür nötigen Anpassungen des Zonenplans und des Baureglements.
Bis vor fünf Jahren hat die Jowa in der Gemeinde Münchenbuchsee gebacken. Seit die Grossbäckerei geschlossen wurde, benötigt die Migros-Tochter das Areal nicht mehr. Die Gebäude wurden abgerissen. Auf dem Areal, nur wenige hundert Meter neben dem Bahnhof Zollikofen gelegen, sind nun Wohnungen geplant. Die gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft FAMBAU möchte dort rund 70 Wohnungen, vor allem für Familien, errichten. Geplant ist ein fünfstöckiges Gebäude. Dazu kommen drei Anbauten mit je vier Stockwerken. Über ein Drittel der Fläche soll Grünfläche sein, heisst es in der Abstimmungsbotschaft. Die Genossenschaft vermietet die Wohnungen in Kostenmiete, das heisst, sie darf mit den Wohnungen keinen Gewinn machen.
Der Gemeinderat und der Grosse Gemeinderat von Münchenbuchsee stehen hinter dem Projekt. Ihre Hauptargumente: Die Überbauung schaffe an guter Lage zusätzlichen und preisgünstigen Wohnraum in Kostenmiete, sie überzeuge städtebaulich und werte das Quartier auf.
Kritik gibt es aus der Nachbarschaft: Bei der öffentlichen Auflage sind fünf Einsprachen eingegangen, vier davon sind noch hängig. Über diese entscheidet der Kanton. Vor allem die Höhe der auf dem Areal entstehenden Gebäude und der Verkehr werden kritisiert.
Am 27. September entscheidet die Stimmbevölkerung von Münchenbuchsee über die geplante Überbauung.
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