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Mitfahrbänkli nun auch in Oberdiessbach
Seit Jahren wird im weit verzweigten Dorfgebiet von Oberdiessbach versucht, die Mobilität auch ohne Auto zu verbessern. Im Mai startet der neueste Versuch: Zwischen dem Bahnhof und der "Hube" werden drei Mitfahrbänkli eingerichtet. Eine Umfrage soll zeigen, wie weit dieses Angebot einem Bedürfnis entspricht.
Wer sich auf eines dieser Bänkli setzt, signalisiert damit allen Autofahrer:innen, dass sie mitgenommen werden möchten: Hinauf zur "Hube" oder hinunter ins Dorf. So sollen die Mobilität von Fussgänger:innen unterstützt sowie spontane Kontakte unter der Bevölkerung gefördert werden. Ueli Nydegger, Mitglied des Vereins "zämä für Oberdiessbach", erzählt im Interview mit neo1: "Ruedi Stalder und ich haben solche Mitfahrbänkli in Norddeutschland gesehen. Ich hatte den Eindruck, dass dies eine gute Möglichkeit wäre, Mitfahrbänkli in Oberdiessbach einzurichten."
Die Mitfahrbänkli an den drei Standorten Bahnhof (Klappbänkli vor dem Bahnübergang auf der Dorfseite), mittlere Hube (Einmündung Obstgartenweg) und obere Hube (Einmündung Ahornweg) wurden am Donnerstag, 15. Mai eingerichtet. Gemacht wurden sie von den Lernenden der Firma Stalder Küchen in Oberdiessbach. "Dies war eine gute Übung. Sie konnten alles selber machen und selber montieren. Ein Auftrag von A bis Z, das tut ihnen gut", erzählt der Betriebsleiter Markus Stalder.
Nach dem Start des Projekts ist die Bevölkerung gebeten, ihre Erfahrungen mit "zämä für Oberdiessbach" zu teilen. Dazu kann bei den Bänkli ein QR-Code gescannt werden, welcher zu einer Online-Umfrage führt. (MM/neo1)
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