Das Gefängnis befindet sich im Verwaltungszentrum in der Neumatt
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Meuterei in Regionalgefängnis Burgdorf
Mitte Jahr kam es im Regionalgefängnis Burgdorf zu einer Meuterei und grossem Sachschaden. Insassen haben eine Zelle demoliert. Nun wehrte sich einer der sechs Beschuldigten gegen seine Untersuchungshaft.
Am 16. Juni 2025 verbarrikadierten sich in der Zelle 313 des Regionalgefängnisses Burgdorf sechs Insassen. In der Zelle zerstörten sie dann das Fenster und versuchten, mit Bettstangen die Fenstergitter zu spreizen. Zudem flochten sie aus Wäschesäcken Schlingen. Alles deutete auf einen Fluchtversuch hin, schreibt das Bernische Obergericht dazu. Am Interieur entstand ein Sachschaden von rund 48'000 Franken. Die sechs Männer kamen daher in Untersuchungshaft, es ist ein Verfahren wegen Meuterei und Sachbeschädigung hängig, wie die Berner Zeitung schreibt.
Einer der Männer hat nun gegen seine Untersuchungshaft Beschwerde eingereicht. Er sei an der Sachbeschädigung nicht beteiligt gewesen und nun zu unrecht in U-Haft. Das Obergericht hat seinen Antrag genehmigt, wie die BZ weiter schreibt. Aber es glaubt nicht an seine Unschuld. Die anderen Beteiligten der Meuterei hätten ausgesagt, dass auch er Sachen kaputt gemacht habe. Trotzdem kann er nun von der Untersuchungshaft wieder ins Regionalgefängnis wechseln. Dort muss er noch bis Mitte Januar seine Haftstrafe absitzen, die er an Stelle einer Geldbusse hat. Danach muss der Asylsuchende die Schweiz verlassen.
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