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Metzgereien weiterhin mit Nachfolge-Problemen
Nachwuchsprobleme bei den Metzgern. Die Branche kämpft mit sinkenden Lernendenzahlen, dazu kommen jetzt geburtenschwache Jahrgänge. Nicht nur kleine, sondern auch grosse Betriebe haben zunehmend Probleme, Personal respektive Nachfolger für ihr Geschäft zu finden. In Langnau verschwindet wohl bald die Metzgerei Horisberger.
Schritt für Schritt will das Ehepaar Horisberger in Langnau seine Metzgerei aufgeben. Obwohl der Sohn ausgebildeter Metzger ist, möchte er den Betrieb nicht übernehmen. Metzger hätten lange Arbeitstage und bräuchten auch eine Frau, die mithelfen wolle, sagt Michael Horisberger. Er und seine Frau wollen sich jetzt mit etwas reduzierten Öffnungszeiten mehr Freizeit gönnen und die Metzgerei in eineinhalb bis zwei Jahren verkaufen. Michael Horisberger rechnet allerdings nicht damit, dass die Metzgerei weiterbestehen wird. Auch bei den Verbänden ist das Problem bekannt. Es sei Dauerthema, sagt Adrian Gygax, Metzger in Lützelflüh und Vizepräsident des Fleischfachverbandes des Kantons Bern. Die Verbände bemühten sich, mit Werbung für den Beruf Gegensteuer zum Trend zu geben. Auch grössere Betriebe fänden nicht mehr ohne weiteres genügend Angestellte.
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