Der Eingang vom Jugendheim Lory in Münsingen (Bild: neo1 Archiv)
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Mehrere Gewaltvorfälle und eine Meuterei - Direktorin vom Lory Heim Münsingen nimmt Stellung
Im Jugendheim Lory in Münsingen gab es letzten Herbst eine gröbere Eskalation. Fünf minderjährige Bewohnerinnen haben randaliert und Personal bedroht. Erst die Polizei konnte die Situation beruhigen. Das berichtet diese Woche die Berner Zeitung. Gegenüber neo1 ordnet die Direktorin vom Lory Heim, Tamara Mosimann-Huggler die Vorwürfe ein.
Das Jugendheim Lory in Münsingen ist die grösste Einrichtung in der Deutschschweiz für Mädchen und junge Frauen, die auf die schiefe Bahn geraten sind oder Schlimmes erlebt haben. Die Vorfälle die in der BZ beschrieben sind, seien ein Beispiel dafür, dass Jugendliche zunehmend gewaltbereiter sind und die Heime gleichzeitig zu wenig Personal hätten. Das heisst es im Zeitungsbericht. Weiter wird von mehreren Angriffen auf Sozialpädagoginnen im letzten Winter berichtet. Gegenüber neo1 erklärt die Heimdirektorin Tamara Mosimann-Huggler: "Im Moment läuft es gut. Der Artikel ist für uns deshalb ein Schlag. Es zeigt aber auch was wir im letzten Jahr für einen Weg gemacht haben." Heute gebe es im Lory Heim, dank Verbesserungen, viel weniger Eskalationen. Seit dem letzten November habe es praktisch keine Polizeieinsätze gegeben, so die Direktorin.
Sie habe das Lory Heim letzten September übernommen, erklärt Tamara Mosimann-Huggler. Im Oktober habe es dann den grösseren Vorfall gegeben, der im Artikel beschrieben wird. Zu dieser Zeit sei zudem die Geschäftsleitung krankgeschrieben gewesen. "Meine Stellvertretung und ich haben den Laden praktisch alleine geschmissen. Wir mussten uns während der Einarbeitung um andere Bereiche kümmern. Das war herausfordernd", so Mosimann-Huggler
Sie habe sich dann einen Überblick verschaffen, die Situation in den Griff bekommen und die fehlenden Leute in der Führung abdecken müssen, sagt Tamara Mosimann-Huggler, Direktorin des Lory Heims in Münsingen. Sie gibt zu, dass wegen dieser Herausforderungen nicht alles super gelaufen sei. Man habe aber reagiert und die Strukturen verbessert.
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