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Mehr Platz für die kleine Emme
3.26 Millionen Franken. Diesen Sonderkredit hat der Luzerner Regierungsrat beim Kantonsrat für den Hochwasserschutz beantragt. Der Kanton hat diesen Kredit genehmigt, wie es in einer Mitteilung heisst. Mit diesem Geld unterstützt der Kanton die Gemeinden Werthenstein und Ruswil beim Hochwasserschutzprojekt an der kleinen Emme.
Über eine Strecke von 23 Kilometern soll die kleine Emme hochwasserschutz-tauglich gemacht werden und renaturiert. Das ganze Projekt ist in drei sogenannte Lose unterteilt. Eines davon bedindet sich zwischen der Mündung Rümlig bis zur Mündung Fontanne. Und für diesen Absschnitt unterstützt der Kanton, nach revidiertem Wasserschutzgesetz, die Gemeinden Werthenstein und Ruswil. Der Flusslauf der kleinen Emme soll natürlicher werden. Das bedeutet: unter Anderem werden Flussverbauungen abgebaut und Fischrampen sollen entstehen. Im Zusammenhang mit einem Hochwasser, welches vor 15 Jahren viel Schaden angerichtet hat, will das Projekt die kleine Emme breiter machen. Statt wie bis jetzt 30 Meter breit, soll der Flusslauf neu 40 bis 50 Meter breit werden. In Siedlungsgebieten werden Uferwege neu gebaut und der Flussraum soll als Erholungsraum umgestaltet werden.
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