(Bild: zVg. Verein Region Oberaargau)
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Mehr Biodiversität in der Oberaargauer Landwirtschaft
Mit dem Projekt "Der Oberaargau blüht auf" setzt sich der Verein Region Oberaargau zusammen mit Bienen Schweiz und der landwirtschaftlichen Beratung IP Ring Waldhof für mehr Biodiversität in der Landwirtschaft ein. Ziel ist es, die Biodiversität nachhaltig zu stärken und einen wertvollen Beitrag zur regionalen Artenvielfalt zu leisten.
Im Fokus steht die qualitative Aufwertung bestehender Biodiversitätsförderflächen wie Wiesen, Hecken, Brachen und Kleinstrukturen. Diese Flächen sollen gezielt weiterentwickelt werden, damit sie ökologisch wirksamer sind und Lebensräume für Insekten, Vögel und weitere Tierarten bieten. Thomas Krähenbühl, Präsident Kommission Landwirtschaft und Natur, erklärt im Interview mit neo1: "Wir wollen interessierten Landwirtinnen und Landwirten zeigen, ob ihre Standorte gut sind, was sie vor Ort machen können und wir wollen sie finanziell unterstützen." Durch Beratung und Begleitung sollen praxisnahe Massnahmen umgesetzt werden, die sowohl ökologisch sinnvoll, als auch betrieblich realistisch sind.
Pionierrolle
Mit dem Projekt übernimmt die Region Oberaargau eine Pionierrolle. "Im Kanton Bern gab es bisher noch kein solches Projekt", ergänzt Thomas Krähenbühl. "Andere Kantone unterstützten beispielsweise Heckenaufwertungen, aber flächendeckend und mit dieser Finanzierung hatten wir meines Wissens in der Schweiz noch nirgends ein Projekt." Die Entwicklung und der Start des Projekts "Der Oberaargau blüht auf" sind für das Jahr 2026 vorgesehen. (MM/neo1)
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