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Maskenpflicht ist auch an Berner Schulen Thema
An den Luzerner Berufsschulen und Gymnasien herrscht am Schulstart im August Maskenpflicht - neo1 hat berichtet. Auch im Kanton Bern wird das Tragen einer Schutzmaske an der Schule in Erwägung gezogen.
"An den Mittel- und Berufsfachschulen wird eine Maskentragpflicht eingeführt, überall da, wo der vorgeschriebene Abstand nicht eingehalten werden kann. Wir sehen aber keine generelle Maskentragpflicht fürs ganze Areal, konkret für die Treppenhäuser und den Pausenhof, vor. Es sei denn, die Kantonsärztin schätzt die Lage vor dem Schuljahresbeginn dementsprechend ein", erklärt Heidi Stöckli-Schwarzen auf Anfrage von neo1. Neben Schutzmasken werden für den Kanton Bern auch noch andere Sicherheitsmassnahmen thematisiert. "Als Alternativen zu den Masken sind allenfalls noch Visiere oder Trennwände ein Thema. Aber die oberste Priorität haben die Schutzmasken. Dazu werden die Lehrpersonen die Schülerinnen und Schüler immer wieder an die Abstands- und Hygieneregeln erinnern."Der Fernunterricht ist gemäss Heidi Stöckli-Schwarzen im Kanton Bern, wie auch in Luzern, aktuell kein Thema. Kurz vor dem Schuljahresbeginn wollen die Behörden zusammen mit der Kantonsärztin die Lage nochmals einschätzen und dann definitiv entscheiden, welche Massnahmen nötig sind.
Auch im Kanton Bern möchte man wenn möglich auf das Home Schooling verzichten und den Präsenzunterricht ermöglichen. Darum könne es gut sein, dass es auch in den Gymnasien und Berufsschulen des Kantons Bern zur Maskenpflicht kommt, erklärt Heidi Stöckli-Schwaruzen, Stabsleiterin beim Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Bern. Entschieden werde aber noch nicht jetzt: "Wir werden kurz vor Schulbeginn mit der Kantonsärztin und den Behörden zusammensitzen und die Lage neu beurteilen und dementprechend über Massnahmen entscheiden". Auch wenn es noch nicht definitiv ist: Die Schulen im Kanton Bern rechenen damit, dass Masken zumindest zum Teil eingesetzt werden müssen. Der Rektor der Berufsfachschule Langenthal, Thomas Zaugg erzählt: "Unser höchstes Ziel ist immer noch die Qualität des Unterrichts und wir müssen schauen, dass wir die über 1000 neuen Lernenden, die im August zum ersten Mal zu uns in die Schule kommen, dass wir die irgendwie im Präsenzunterricht ausbilden können, bevor der Fernunterricht für sie wieder in Frage kommt". Wenn dabei die 1,5 Meter Abstand nicht eingehalten werden könnten, müssten die Masken eingesetzt werden. Schutzmasken würden sicherlich Bedeutung erlangen im neuen Schuljahr, seien sie schliesslich Pflicht oder eine Empfehlung. Masken im Schulhaus würden aber sicher auch neue Herausforderungen mit sich bringen, erzählt Thomas Zaugg: "Das erste Problem, dass man klären muss ist, ob die Lernenden die Masken mitbringen, oder ob wir die haben". Sicherlich müsse man immer schauen, dass genügend Masken vorhanden seien. Eine gewisse Anzahl Masken könnten die Schulen auf der Sekundarstufe II im Kanton Bern beziehen. Ach wenn der Kanton das Maskentragen vorscheiben würde, sei immer noch jede und jeder selbst verantwortlich: "Selbstverantwortung ist gefragt und ich gehe davon aus, dass die sehr gut wahrgenommen wird und ich erwarte eigentlich relativ viele Masken bei uns an der Schule, erklärt Thomas Zaugg.
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