Manuela Schär und ihr Pferd Laurin, ganz links im Bild. (Bild: ZVG Tellspiele / Claudia Dettmar)
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Marina Schär aus Trubschachen und ihr Pferd spielen bei den Tellspielen
Seit über 110 Jahren werden in Interlaken die Tellspiele aufgeführt. Diesen Sommer ist eine Emmentalerin mittendrin - gemeinsam mit ihrem Pferd.
Es sei ein Kindheitstraum, der in Erfüllung gseht, so Marina Schär: "Als ich als Kind auf dieser Tribühne sass und die Pferde sah, dachte ich mir schon: Wenn ich das auch mal erlebe, dann habe ich alles erreicht." Dieses Jahr hat es geklappt. Dank einer Freundin, die bereits bei den Tellspielen mitmacht, ebenfalls als Reiterin, konnte Marina Schär sich bewerben. "Es sind nicht alle Pferde für eine Rolle in den Tellspielen geeignet. Das Pferd muss damit umgehen können, dass rundherum viel passiert und es auch mal laut wird. Bei einer Szene müssen wir zum Beispiel mit hoher Geschwindigkeit durch eine Wand aus Rauch preschen." Marina Schär und ihr Pferd Laurin schlüpfen im Stück gemeinsam mit anderen Reiterinnen und Reiter in die Begleiterrolle: "Wir begleiten auf der Bühne den Gessler. Auch beim Apfelschuss sind wir auf der Bühne", erzählt Marina Schär aus Trubschachen. Eine Sprechrolle habe sie nicht, das habe sie aber auch nicht gewollt: "Ich geniesse es, dass ich mich auf das Reiten fokussieren kann. Es ist anspruchsvoller als man denkt. Wir müssen unsere Einsätze kennen, immer parat sein, merken wie das Pferd reagiert und im Blick haben, was alle um uns herum machen. Wir sind auch mal im vollen Galopp. Das ist voller Körpereinsatz während zweieinhalb Stunden."
Die Tellspiele sind vom 25. Juli bis am 5. September in Interlaken.
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