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| Kultur

Lützelflüh: "Mobilität zur Zeit Gotthelfs" heisst die neue Sonderausstellung

Unterwegs zu Fuss, mit Kutsche, Zug und dem Wal-Dampfschiff. Mobilität ist heute in aller Munde und auch im Werk von Jeremias Gotthelf begegnet sie uns in vielfältigen Facetten. Das literarische Werk und das Leben von Albert Bitzius bilden den Ausgangspunkt der neuen Sonderausstellung ab dem 26. Februar «Mobilität zur Zeit Gotthelfs» im Gotthelfzentrum in Lützelflüh.

Die Sonderausstellung öffnet ein Fenster in die Vergangenheit, bietet spannende Einblicke in die verschiedenen Mobilitätsformen des 19. Jahrhunderts und möchte zum Nachdenken sowie zur Suche nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen damals und heute anregen. Insgesamt entdecken Sie im Sonderausstellungsraum sechs Themeninseln in Text und Bildern: «Reiseerlebnisse des Studenten Bitzius», «Badefahrten für Gesundheit und Geselligkeit», «Jacobs, des Handwerksgesellen, Wanderungen durch die Schweiz», «Gotthelf und die Eisenbahn», «Wege und Strassen» und «Gotthelf - ein präziser Beobachter seiner Zeit». 

Verschiedene Objekte wie das Modell einer alten Postkutsche und ein Märklin Personenzug der Spanisch-Brötli-Bahn vermitteln einen Einblick in die Mobilität zu Gotthelfs Zeiten. Dazu gehören Utensilien wie das Felleisen eines Wandergesellen, ein Geldbeutel und ein Kompass aus dem 19. Jahrhundert, die für Reisen unentbehrlich waren. Der Hut eines Postillons sowie ein altes Posthorn, hergestellt in Sumiswald von der Firma Hirsbrunner, lassen die Ära der Postkutsche wieder auferstehen, die im 19. Jahrhundert allmählich vom Eisenbahn-Zeitalter verdrängt wurde.

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