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| Politik

Linden ist nicht zufrieden mit dem Kanton - es geht um Geld

Die Gemeinde Linden wartet auf Geld vom Kanton, der wartet aber mit seiner Zusage. Die Gemeinde will, so wie es der Kanton vorschreibt, eine zweite Wasserversorgung bauen, damit sie in trockenen und heissen Sommern sicherer versorgt ist. Denn in den letzten Jahren stiess die heutige Wasserversorgung immer öfter an ihre Grenzen. Das Projekt ist nun bewilligt, aber der Kanton will seinen finanziellen Anteil noch nicht leisten.

Er habe schon mehrmals beim Kanton nachgefragt, was los sei, sagt der Gemeindepräsident Thomas Baumann gegenüber neo1. Aber er habe immer Ausreden gehört. Er vermutet daher, dass der Kanton die Zusage seiner Beteiligung verschleppt, weil der Kantonsanteil ab dem nächsten Jahr wegen eines neuen Gesetzes nur noch 30 statt 50 Prozent der Kosten übernehmen muss.

Für Linden sei die Situation ernst, schreibt der Gemeindepräsident auch im neusten Infoblatt der Gemeinde. So kostet das ganze Projekt insgesamt gut eine Million Franken. Ob der Kanton nun die Hälfte oder nur knapp ein Drittel der Kosten übernehme, sei daher für eine kleine Gemeinde wie Linden relevant. Er wolle nun beim Kanton nochmals Druck machen, sagt Thomas Baumgartner weiter.

Der Baubeginn für die neue Wasserversorgung wäre eigentlich für nächsten Frühling geplant. Je nachdem wie lange sich der Kanton nun noch Zeit lässt mit der Finanzierung, werde sich die Umsetzung des Projekts verzögern, sagt Baumann.

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