Lia Wälti an der Pressekonferenz vor dem WM-Qualifikationsspiel in Zürich. (Keystone / Gaetan Bally)
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Lia Wälti spricht über Gerüchte um möglichen Wechsel
Die Langnauer Fussballerin Lia Wälti spielt seit dieser Saison in Italien bei Juventus Turin. Im vergangenen Herbst ist sie nach sieben Jahren bei Arsenal nach Italien gewechselt. Gegen Ende der laufenden Saison gibt es nun Gerüchte, dass die Nati-Kapitänin wieder wechseln möchte.
Ausschlaggebend für diese Gerüchte ist die Situation im Frauenfussball in Italien. Lia Wälti fühle sich dort nicht wohl, heisst es. Gerade im Vergleich zu England sei Italien im Frauenfussball noch nicht so weit, sagt Lia Wälti in einem Interview mit SRF. "Das erste, was mir in den Sinn kommt, ist die Fankultur. Das hat aber mehrere Gründe. Zum Beispiel sind die Stadien oft weit ausserhalb der Städte, so ist es schwierig für die Fans an die Spiele zu kommen. Das tut mir leid für den Frauenfussball in Italien. Sie hätten sicher mehr verdient, wenn man bedenkt, dass Italien beispielsweise letztes Jahr im EM-Halbfinal war"
Wichtig sei für sie aber auch die Freude am Fussball, dass sie sich bei einem Klub wohlfühlt und sich weiterentwickeln kann, erzählt Lia Wälti. Ob es Ende Saison wieder einen Wechsel für die Langnauerin gibt, sei noch nicht sicher. "Ich bin aktuell noch Juventus-Spielerin. So lange ich dieses Trikot trage, gebe ich alles für diesen Verein. Ich weiss noch nicht, was nächstes Jahr ist, aber im Moment bin ich hier. Und wir haben noch ein grosses Ziel. Wir wollen den Cup gewinnen."
Diese Woche steht Lia Wälti als Captain der Schweizer Nationalmannschaft auf dem Platz. Die Schweizerinnen spielen in der WM-Qualifikation für die WM 2027 in Brasilien. Die ersten beiden Spiele im März hat die Nationalmannschaft gewonnen. Nun geht es für das Team mit Lia Wälti weiter. In Zürich ist die Türkei zu Gast. Am Samstag steht dann gleich eine Revanche auf dem Programm. Die Schweizer Nationalmannschaft reist in die Türkei.
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