Leni Lanz sitzt in ihrem Wohnzimmer in Lohn-Ammansegg. (Bild: neo1/Manuel Bartlome)
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Leni Lanz hat 100 Jahre voller Erinnerungen
Ein Jahrhundert voller Veränderungen hat Leni Lanz erlebt. Die 100-Jährige aus Lohn-Ammansegg erinnert sich an eine Kindheit mit viel Arbeit, an den Zweiten Weltkrieg und an den Wandel der Landwirtschaft. Trotz aller Erlebnisse ist sie bis heute neugierig geblieben.
Aufgewachsen ist Leni Lanz im Bucheggberg. Ihre Eltern führten eine Wirtschaft und die Post. Schon als Kind half sie im Betrieb, auf dem Feld und beim Austragen der Briefe. "Ich bin in einer Wirtschaft aufgewachsen. Meine Eltern mussten viel arbeiten und hatten deshalb weniger Zeit für die Kinder als heute", erzählt sie im neo1-Interview.
Später lernte sie ihren Mann Hans an einem Tanzabend kennen. Gemeinsam führten sie den Löffelhof und gründeten eine Familie. Mehrere Generationen lebten unter einem Dach. "Die Familie war immer wichtig. Der Löffelhof war früher ein Treffpunkt für unsere grosse Verwandtschaft", sagt Leni Lanz.
In 100 Jahren hat sie grosse Veränderungen erlebt. Besonders die Mechanisierung der Landwirtschaft ist ihr in Erinnerung geblieben. Auch die Mobilmachung während des Zweiten Weltkriegs prägte sie.
Ein besonderes Rezept für ein langes Leben kennt Leni Lanz nicht. Entscheidend seien Zufriedenheit, Interesse am Leben und gute Menschen im Umfeld. "Man muss annehmen, was das Leben bringt, gesund leben und neugierig bleiben", sagt Leni Lanz. Genau diese Haltung begleitet sie bis heute.
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