(Symbolbild: neo1 / Archiv)
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Langnau sagt Ja zu 2.6 Millionen für neues Wasserreservoir Fansrüti
Mit gut 85 Prozent Ja-Stimmen hat die Gemeinde Langnau klar Ja zu einem 2.6-Millionen-Franken-Kredit gesagt. Dieser ist für den Neubau des Wasserreservoirs Fansrüti bestimmt.
Gemeindepräsident Walter Sutter ist erfreut, aber nicht überrascht. Die Wasserversorgung sei schliesslich für alle wichtig. Im Vorfeld der Abstimmung gab es nicht viel zu diskutieren, sagt Sutter: "Nachdem das Parlament den Kredit angenommen hat, blieb es ruhig. Wir haben verschiedene Standorte geprüft. Ein solches Reservoir braucht private Landfläche. Dafür mussten wir jemanden finden, der bereit war, das zur Verfügung zu stellen. Und dies braucht halt seine Zeit."
Wann genau gebaut werden kann, könne er derzeit noch nicht sagen. Zuerst geht es nun hinter die Baubewilligungsverfahren. Es sollte aber keine Sache von Jahren mehr sein, erklärt Sutter, man sei in der Planung bereits weit.
Das neue Wasserreservoir Fansrüti soll das 1935 erstellte Wasserreservoir Halden ersetzen. Dieses ist zu klein und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. "Die Herausforderung war auch, dass das alte Reservoir den Wasserdruck nicht mehr gewährleisten konnte. Als Gemeinde hat man Auflagen für einen gewissen Minimaldruck in den Leitungen. Und auch den Löschwasserschutz konnten wir mit dem Reservoir Halden nicht mehr gewährleisten." Das neue Reservoir wird 40 Meter höher oberhalb des Dorfes Langnau liegen. So sei auch der notwendige Wasserdruck wieder gewährleistet, erklärt Gemeindepräsident Sutter.
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