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Langnau: Publikation von ARA-Brücke geht in die zweite Runde

Im letzten Frühling sagte die Stimmbevölkerung von Langnau Ja zum 1.5-Millionen-Kredit für den Ersatz der ARA-Brücke. Die darauffolgende Baupublikation wies jedoch einen Fehler auf, sodass der Umbau der Brücke anfangs dieses Jahr nochmals publiziert werden musste.

Beim Verfahren ist auf Seiten des Regierungsstatthalteramtes ein Fehler passiert. "Die Grundwasserabsenkung wurde nicht publiziert und damit die Bevölkerung über diese auch Bescheid weiss, wurde die komplette Baupublikation nochmals im Anzeiger veröffentlicht", so der zuständige Langnauer Gemeinderat Beat Gerber. Mit der erneuten Publikation bietet sich die Chance erneut Einsprache zu erheben. Angst davor habe er aber nicht, erklärt Gerber. "Die Leute, die sich dafür interessieren oder Ängste haben, haben sich bereits bei der ersten Publikation gemeldet."
Auch bei der Einholung von Offerten verlief nicht alles nach Wunsch. Gemäss Beat Gerber passierte der Fehler bei der Ausschreibung. "Wir haben ziemlich Überschossen. Bei der Ausschreibung übergaben wir dem kleinsten Akteur, also dem Baumeister die Bauleitung. Dieser hatte daraufhin entsprechend Honorar eingefordert."
Statt wie ursprünglich geplant im letzten Herbst, soll der Baubeginn der ARA-Brücke nun im Herbst 2020 stattfinden. Der Bau vom 1.5-Millionen Projekt muss über den Winter durcheführt werden, weil da am wenigsten Niederschläge erwartet werden. "So besteht auch keine Gefahr von Hochwasser", so Gerber weiter. Wenn alles nach Plan verläuft, dann sollte die neue ARA-Brücke im Frühling vom nächsten Jahr fertig sein.

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