Am Montag hatte das Parlament in Münsingen seine erste Sitzung im neuen Jahr (Bild: neo1 / Archiv)
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Langer Sitzungsabend zum Jahresauftakt: Münsinger Parlament diskutiert Schulraumplanung
Am Montagabend trat das neu zusammengesetzte Gemeindeparlament von Münsingen erstmals im neuen Jahr zusammen. Für rund die Hälfte der Mitglieder war es die erste Sitzung in dieser Funktion. Es wurde viel und deutlich länger als geplant diskutiert. Bis um halb zwölf Uhr nachts dauerte die Sitzung, wie Gemeindepräsidentin Stefanie Feller berichtet.
Hauptthema der Sitzung war die Schulraumplanung. Die Ausgangslage ist angespannt: Der Gemeinde fehlen derzeit rund 1’000 Quadratmeter Schulraumfläche. In den nächsten 10 bis 15 Jahren sollen deshalb bestehende Schulhäuser saniert, erweitert und teilweise neu gebaut werden.
Eine Machbarkeitsstudie, die dem Parlament vorgestellt wurde, skizziert diese langfristige Entwicklung. Die geplanten Massnahmen würden Kosten von rund 64 Millionen Franken verursachen. Das Parlament nahm die Studie zur Kenntnis und brachte zwei Anmerkungen an, wie Stefanie Feller erklärt: "Zum einen ging es um die Barrierefreiheit und zum anderen darum, welches Verfahren man für den Ersatzbau wählen möchte – ob es einen Wettbewerb braucht oder nicht. Insgesamt sei die Studie jedoch positiv aufgenommen worden", sagt Stefanie Feller.
Kredit für provisorische Schulbauten genehmigt
Konkreter wurde es beim Thema Übergangslösungen. Das Gemeindeparlament genehmigte einen Kredit von knapp drei Millionen Franken für provisorische Schulmodulbauten bei den Schulzentren Schlossmatt und Rebacker. Diese sollen den akuten Platzmangel entschärfen und bereits auf das neue Schuljahr im Sommer 2026 bereitstehen.
Ob dieser Zeitplan eingehalten werden kann, ist allerdings noch offen. Voraussetzung dafür ist unter anderem ein zügiges Baubewilligungsverfahren. Die Baubewilligung liegt derzeit noch nicht vor.
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