Most Trusted Websites for Replica Watches 2023

Werbung

| Politik | Kultur

Langenthaler Stadtrat zeigt Herz für die Kultur

Noch ist alles gut in Langenthal. Noch haben sie Geld in der Oberaargauer Stadt. Noch ist nicht kurz vor Zwölf, Onyx-Aktienverkauf 2006 sei Dank.

Damals erhielt die Stadt über 100 Millionen Franken. Langsam aber sicher nimmt dieses Geld aber ab. Darum hat der Gemeinderat auf 2023 eine Steuererhöhung geplant. Das gab an der Stadtratssitzung zu reden. Eine Steuererhöhung auf Vorrat sei dies, so der Vorwurf der FDP/jll-Fraktion. Pascal Dietrich sagt: "Wir haben immer noch einen Bilanzüberschuss von über 79 Millionen und stehen damit im Vergleich noch sehr gut da. Mit einem solchen Polster im Rücken ist es Vermessen, an eine Steuererhöhung zu denken."

Michael Sigrist von der glp/EVP-Fraktion sieht die Sache etwas moderater: "Man kann den Weg, den man jetzt beschreitet, weitergehen. Einerseits mit Einsparungen und andererseits mit Erhöhungen von Gebühren. Die Realität sieht dann manchmal anders aus, als auf dem Papier. Wie genau, das wird sich zeigen. Aber vermutlich werden wir um eine Steuererhöhung nicht herumkommen."

Am Schluss hat der Stadtrat, trotz Diskussionen, den Finanzplan zur Kenntnis genommen und das Budget einstimmig angenommen und verabschiedet. Das letzte Wort hat dann die Langenthaler Stimmbevölkerung am 28. November.

Da werden insbesondere die Kulturschaffenden nun nach der Debatte im Stadtrat mit grösserer Freude ein Ja in die Urne legen. Ein fraktionsübergreifender Vorstoss verlangte, die angedachte Kürzung bei den Kulturbeiträgen um 10'000 Franken zu streichen. Dieser wurde grossmehrheitlich angenommen. "Damit kann ich leben. Wir wollten ein Zeichen setzen und zeigen, dass alle mitmachen müssen bei der Sparübung und dem Erreichen unserer Budgetziele. Die 10'000 Franken sprengen aber den Rahmen nicht und die Streichung der Kürzung ist durchaus vertrebar", so Stadtpräsident Reto Müller.

Werbung

neo1 - Mein Radio
00:00
-00:00