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| Wochengespräch

Langenthaler Curlerin Carole Howald blickt auf Olympia zurück

Vier Weltmeistertitel hatte das Team Tirinzoni bereits gewonnen, als es im Februar zu den Olympischen Winterspielen nach Italien reiste. Mit dabei war auch die Langenthaler Curlerin Carole Howald. Das Schweizer Team gehörte als aktuelle Weltnummer 1 zu den Favoriten für den Olympiasieg. Die Schweizerinnen spielten sich in das Finale. Dort unterlagen sie jedoch Schweden und nahmen so Olympiasilber mit nach Hause. 

Am Ende fehlte nur ein kleines Stück zum ganz grossen Triumph. Im Olympiafinale verlor das Schweizer Team gegen Schweden knapp mit 5:6 gegen Schweden und musste sich mit der Silbermedaille zufriedengeben. Carole Howald sagt: "Es gibt immer noch Momente vom Spiel, die wir gerne zurückhätten. Aber auch wenn es nicht für Gold gereicht hat, bin ich stolz, dass wir eine Medaille für die Schweiz gewinnen konnten. Die Medaille ist ein Symbol für die harte Arbeit und mit grosser Dankbarkeit verbunden."

Für ihre Leistung wurde Carole Howald am Dienstag von der Stadt und der Burgergemeinde Langenthal geehrt. Eine Anerkennung, die sie sehr freut. "Es war etwas speziell so im Mittelpunkt zu stehen. Als ich in das Stadttheater reingegangen bin, sind alle aufgestanden und haben geklatscht. Ich war überwältigt."

Eine längere Pause nach den intensiven Olympia-Wochen gab es für Carole Howald allerdings nicht. Nur wenige Tage nach dem Finale ging es bereits weiter mit der Schweizer Meisterschaft. "Es war nicht optimal. Aber wir hatten eine gute Motivation. Wir wussten, wenn wir die Schweizermeisterschaft gewinnen, dann gehen wir als Team an die Weltmeisterschaft Mitte März in Kanada." Die Schweizermeisterschaft lief jedoch nicht so wie erhofft.  Das Team Tirinzoni verlor das Finale und reist so nicht zur WM.  

Wie Carole Howald die Vergabe des WM-Tickets einschätzt und wie sie die Olympischen Spiele allgemein erlebt hat, erzählt sie im neo1-Wochengespräch. 

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