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Langenthal: Stimmvolk befindet über Betreuungsgutscheine
Die Gemeinde Langnau hat bereits umgestellt, Huttwil auch. Ab dem nächsten Jahr wird im Kanton Bern das System der Betreuungsgutscheine eingeführt. In Langenthal hat das Parlament darüber diskutiert, entschieden wurde aber noch nichts. "Der Gemeinderat hat entschieden, dass er nicht irgendetwas drehen will oder hinargumentieren will, warum es in der Kompetenz des Parlaments liegen sollte. Daher hat er sich dazu entschieden, eine saubere Sache zu machen und die Vorlage vors Volk zu bringen", erklärt Reto Müller, der Stadtpräsident von Langenthal.
"Insgesamt geht es um jährlich 1,6 Millionen Franken. Der Kanton zahlt zwar 80 Prozent davon wieder zurück. Dennoch ist es ein hoher Betrag, der in der Kompetenz vom Volk ist", erklärt Reto Müller im Gespräch mit neo1. Die Stimmbevölkerung kann sich dabei auch gegen diese Betreuungsgutscheine entscheiden, so Müller weiter. "Dann ist es einfach so, dass die Unterstützung vom Kanton, die wir bis anhin auch mit dem institutionellen System hatten, mit der Gesetzesänderung wegfallen würden." Heisst wer auf die Betreuung angewiesen ist, müsste dann ohne Unterstützungsbeiträge auskommen. Ob das verhindert wird, zeigt sich am 7. März. Dann entscheiden die Langenthalerinnen und Langenthaler über die Vorlage der Betreuungsgutscheine.
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