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| Gesellschaft

Langenthal: neue Einnahmequellen mit Überbauung für Kirche

Die Reformierte Kirchgemeinde Langenthal treibt die Entwicklung des Hard-Areals voran. Mit einer Wohnüberbauung und einem Quartierzentrum sollen langfristig neue Einnahmen entstehen.

Die Reformierte Kirchgemeinde Langenthal sucht nach neuen Einnahmequellen. Weil die Zahl der Kirchenmitglieder sinkt, gehen auch die finanziellen Mittel zurück. Deshalb soll das kircheneigene Hard-Areal künftig anders genutzt werden. Geplant sind unter anderem rund 120 bis 140 Wohnungen sowie ein Quartierzentrum. Die Stimmberechtigten haben dafür einen Planungskredit von 970'000 Franken einstimmig genehmigt. "Der Kredit wurde einstimmig angenommen. Dieses grosse Vertrauen schätzen wir sehr", sagt Kirchgemeinderat Markus Zahnd. Die Vorarbeiten seien sorgfältig erfolgt, sodass die Mitglieder "nicht die Katze im Sack kaufen" müssten.

Als Nächstes erarbeiten die Kirchgemeinde und die Stadt Langenthal gemeinsam eine konkrete Planung. Die Ergebnisse des Studienauftrags werden in rund einem Jahr erwartet. Danach folgen ein Richtprojekt und die nötige Zonenplanänderung. Insgesamt dürfte die Planung und Umsetzung laut Zahnd rund zehn Jahre dauern.
Nach ersten Studien könnten auf dem Areal neben den Wohnungen auch Einrichtungen für das Quartier entstehen. Das rund 40 Jahre alte Zwinglihaus müsste dafür voraussichtlich weichen. "Die Studie zeigt, dass ein Erhalt des Gebäudes zu grossen Einbussen beim Ertrag führen würde. Deshalb gehen wir derzeit von einem Rückbau aus", erklärt Zahnd. Die Kirchgemeinde werde auf dem Hard-Areal aber auch künftig präsent bleiben – in welcher Form, ist noch offen.

Für die weiteren Arbeiten setzt die Kirchgemeinde zudem eine neue Planungskommission ein. Darin wirken neben Mitgliedern des Kirchgemeinderats auch Personen aus der Bevölkerung mit.

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