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Landwirtschaft soll mit Gesellschaft Dialog führen

Der Dialog zwischen der Gesellschaft und der Landwirtschaft soll sich verbessern. Darüber hat ein Podiumsgespräch im Rahmen der Delegiertenversammlung vom landwirtschaftlichen Informationsdienst LID gesprochen. Nach zwei Initiativen zu den Themen Trinkwasser und Pestizide im Frühling und einer weiteren zum Thema Massentierhaltung, die noch vors Stimmvolk kommen wird, zeigt sich, dass die Gesellschaft das Heft in die Hand nimmt.

Die Landwirtschaft sei gefordert, findet Christian Hofer, der Direktor vom Bundesamt für Landwirtschaft. "Das ist sicher ein Punkt, der wichtig für die Zukunft ist. Das die Landwirtschaft aufzeigt wie sie wirtschaftet und was sie für Produktionsformen hat. Und das die Bevölkerung ein Verständnis für die Art und Weise bekommt, wie sie hier in der Schweiz Nahrungsmittel produziert. Dies ist ein wichtiger Punkt, den die Landwirtschaft mitnehmen muss, damit dieses Verständnis dann da ist", so Hofer. Der Bundesrat mache dort aber mit regelmässigen agrarpolitischen Reformen etwas dagegen, ergänzt der Direktor vom Bundesamt für Landwirtschaft weiter. Aus Sicht von Markus Ritter, Nationalrat und Präsident vom schweizerischen Bauernverband, sei die Lage aus Sicht der Landwirtschaft nicht zu unterschätzen. "Die Landwirtschaft hat viele Zielkonflikte. Tierhaltung und Tierwohl gegenüber Umweltthemen zum Beispiel beissen sich. Dies den Leuten zu erklären ist schwierig, da es sehr komplex ist." Ein Tritt in den Hintern des Bauernverbandes braucht es laut Ritter im Zusammenhang mit den Initiativen von aussen nicht. Es geht darum, dass die Dialoge mit der Bevölkerung geführt werden, so Ritter.

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