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Landiswil will ein neues Strassen- und Wegreglement

Die Gemeinde Landiswil will mit seinem Strassen- und Wegreglement aufräumen. So steht es im aktuellen Gemeindeblatt. Das aktuelle Reglement ist 29 Jahre alt und muss dringend erneuert und überarbeitet werden. Dies ist die Meinung der Gemeinde.

Der Gemeindepräsident Samuel Wittwer erklärt warum: "Es ist so, dass die letzten Jahre, wenn man eine Sanierung machen musste, gerade bei Hofzufahrten, waren überall Unklarheiten. Einmal wurde alles bezahlt, einmal nur die Hälfte. Das ist so keine Situation für uns. Wir brauchen unbedingt ein anständiges Arbeitsinstrument." 

Neu sind jetzt die Strassen in drei Klassen eingeteilt. Klasse 1 und 2 sind grössere Gemeindestrassen und Klasse 3 sind Hofzufahrten. Um die gehe es hauptsächlich, so Samuel Wittwer. Die Frage habe sich da gestellt, wann die Gemeinde bei einer Sanierung einen Beitrag zahlt und wann nicht. Jetzt ist es klarer: "Die Besitzverhältnisse ändern nicht. Eine Privatstrasse bleibt privat, eine Gemeindestrasse bleibt der Gemeinde. Wer nun an einer Gemeindestrasse wohnt, muss an die Sanierung etwas bezahlen, wer an einer Privatstrasse wohnt, erhält einen Beitrag."

Da über 88 Prozent der Hofzufahrten in Landiswil privat sind, sei dies eine gerechte Variante. Natürlich schüre dies auch Emotionen. Vor allem für die, welche bei einer Sanierung Geld zahlen müssen, statt welches zu erhalten, so Wittwer weiter. Aber im Gesamtkontext gesehen habe die Gemeinde nun endlich ein anständiges und faires Arbeitsinstrument und müsse nicht jeden Fall wieder einzeln beurteilen. Das Reglement ist jetzt ab Montag in der öffentlichen Auflage und an der Gemeindeversammlung im November wird dann darüber abgestimmt.

Weitere Infos zum neuen Strassen- und Wegreglement

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