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| Wirtschaft

Landi verzichtete auf Kurzarbeit, nun gibt es die Quittung

Lange Warteschlangen vor den Geschäften. Alle wollten währenddem Lockdown im Garten arbeiten oder basteln. Die Landi war eine der grossen Profiteure der Coronakrise. Die Tochter vom Fenaco-Konzern hat deshalb im letzten Jahr fünf Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet. Aber was für die eine Fenaco Tochter ein Segen war, erwies sich in anderen Abteilungen als Problem.

Gerade die Handelsfirmen der Fenaco haben unter den Corona-Massnahmen gelitten. Zum Beispiel die Belieferung der Restaurants fiel zwischenzeitlich komplett aus. Dies aufgrund der coronabedingten Schliessungen. Wo andere Firmen aufgrund des Umsatzeinbruches auf Kurzarbeit umgestellt haben, hat die Fenaco einen anderen Weg gesucht. Die Genossenschaft hat sich nach einer kurzen Phase in der Kurzarbeit dann dagegen entschieden und die Leute versucht anders zu beschäftigen. Für über 100 Mitarbeitende aus den Handelsfirmen bringt diese Entscheidung nun ein Problem mit sich. Sie waren nicht in Kurzarbeit und hatten zu wenig zu tun. Die Folgen daraus sind nun viele Minusstunden. Wie die Fenaco-Medienstelle der Zeitung "Der Bund" bestätigt, habe die Pandemie zu einer solchen ausserordentlichen Situation geführt. Die Lage habe sich mit den Wiederöffnungen der Restaurants zwar verbessert, dennoch sind die Minusstunden geblieben. Wie das es nun weitergeht, ist offen. Die einfachste Lösung, die Minusstunden zu streichen, ist nicht einfach so umzusetzen. Das weil nicht alle Angestellten gleich viele Minusstunden haben und darum nicht alle gleich behandelt werden können. Genauer gibt die Fenaco im Moment nicht Auskunft. Es wird eine Lösung gesucht.

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