In Lotzwil passierte ein Unfall mit Pferdekutschen. (Bild: _Alicja_ von Pixabay)
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Kutschunfall in Lotzwil - PETA fordert Kutschverbot
Zwei Pferde sterben bei Unfall. Ein Autofahrer wird leicht verletzt. Tierschützer fordern ein Verbot von Kutschfahrten.
In Lotzwil sind am Mittwoch zwei Pferde bei einem Kutschunfall gestorben. Die Polizei meldet, dass der Kutscher das Gespann auf dem Werkhof der Gemeinde angehalten und die Kutsche verlassen hat. Aus noch ungeklärten Gründen rannten die Pferde plötzlich durch die Kirchgasse in Richtung Langenthalstrasse. Dort stiessen sie mit einem Auto zusammen. Beide Tiere starben noch an der Unfallstelle. Der Autofahrer wurde leicht verletzt.
Die Tierschutzorganisation PETA fordert ein Verbot von Pferdekutschen im Oberaargau. Peter Höffken von PETA sagt: "Pferde sind Fluchttiere. Sie erschrecken schon bei kleinen Dingen. Solche Unfälle zeigen, dass Kutschfahrten ein Risiko für Mensch und Tier sind."
Kutschenfahrer sagten im neo1-Interview, dass es Sicherheitsregeln gibt. Hanspeter Langenegger aus Eggiwil sagt: "Man muss eine Versicherung haben. Das weiss man ja selber, was es braucht und auch eine Versicherung ist wichtig."
Auch Fachstellen bilden Kutscher aus und prüfen sie. Beat Schenk vom Nationales Pferdezentrum Bern sagt: "Das Prevet ist eine Sicherheitsmassnahme, so werden sie geschult und müssen eine Prüfung ablegen."
Die Polizei untersucht noch, wie es genau zu dem Unfall in Lotzwil gekommen ist.
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