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Kurze Zeit, Maximale Leistung – Die Sprinterin Céline Bürgi aus Blumenstein
Die 26-jährige Céline Bürgi vom Leichtathletikverein Thun hat als Kind mit der Leichtathletik begonnen. Heute nimmt sie internationale Wettkämpfe teil und war unter anderem bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2025 in Tokio dabei. Dort startete sie mit der 4x100-Meter-Staffel.
Céline Bürgi aus Blumenstein war schon als Kind ständig in Bewegung. Im Turnverein kam sie erstmals mit der Leichtathletik in Berührung. Diese machte ihr so Spass, dass sie in den Leichtathletikverein wechselte. Dort betrieb sie anfangs mehrere Disziplinen. Neben dem Sprint trainierte sie auch Hürdenlauf und Weitsprung. Die Spezialisierung auf die Sprintstrecken erfolgte jedoch nicht ganz freiwillig. Immer wieder machten ihr die Füße zu schaffen. «Ich hatte häufig Schmerzen im Mittelfuss. In der Leichtathletik entsteht vielfach ein grosser Druck auf die Füsse», erklärt Bürgi. Zwischen ihrem 14. und 18. Lebensjahr kämpfte Bürgi mit Entzündungen, teilweise sogar mit Ermüdungsbrüchen. Dank eines starken privaten Umfelds und der Unterstützung ihrer damaligen Trainer verlor sie die Freude am Sport jedoch nicht. Wegen den Fussproblemen spezialisierte sich die heute 26-Jährige auf den Sprint. So konnte sie die Belastung besser steuern.
Letztes Jahr konnte Céline Bürgi an der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Tokio teilnehmen. Sie startete mit der 4x100-Meter-Staffel. Einerseits war die Teilnahme ein Highlight, andererseits lief der Wettkampf nicht wie gewünscht. Die erste Läuferin startete stark in den Vorlauf und übergab sauber an Céline Bürgi. Als zweite Sprinterin absolvierte Bürgi ihre 100 Meter und übergab fehlerfrei an die dritte Athletin. Alles lief nach Plan. Doch beim letzten Wechsel zur Schlussläuferin misslang die Übergabe. Die Schweizer Staffel brachte das Rennen nicht ins Ziel. Das Schweizer Team wird disqualifiziert. Die Sprinterin aus Blumenstein sagt: «Es ist bitter, weil man weiss, dass eine Finalqualifikation drin gelegen wäre. Aber so ist der Sport, und er lebt von Emotionen. Von positiven, aber auch von negativen.» Mit etwas Abstand überwiegt heute die Dankbarkeit. Die Teilnahme an der WM war ein persönliches Ziel, das sie erreicht hat.
Welche Ziele Céline Bürgi für die bevorstehende Saison hat, erzählt die 26-Jährige in der neo1-Sportstory.
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