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Kulturmühle Lützelflüh erhält Bewilligung für 160 Personen
Die Kulturmühle Lützelflüh darf Veranstaltungen künftig mit bis zu 160 Personen durchführen. Dafür mussten in den vergangenen Jahren verschiedene Sicherheitsauflagen erfüllt werden. Gleichzeitig wurde und wird viel in den Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes und der Anlage investiert.
Seit 2023 erhält die Stiftung Kulturmühle Beiträge aus dem Lotteriefonds des Kantons Bern. Die Arbeiten erfolgen in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege. In den vergangenen Jahren wurden unter anderem die Pfosten im Mühleraum instand gesetzt, Fassadenmauern und Teile der Südfassade saniert sowie die Stützmauer im Garten erneuert. Auch das kleine Wasserrad wurde restauriert. Zudem wurde ein Unterhaltshandbuch erarbeitet.
Parallel dazu wurden verschiedene Sicherheitsmassnahmen umgesetzt. Hintergrund waren neue Auflagen der Gebäudeversicherung nach einer Kontrolle im Jahr 2022. Im Gewölbekeller wurde ein Windfang eingebaut, zudem wurde eine Tür neben der Brücke durch eine neue Fluchttür ersetzt. Die Innengeländer wurden erhöht und die Notbeleuchtung erneuert. Nach rund vier Jahren Abklärungen, Planung und Bauarbeiten sind die Vorgaben nun erfüllt. Stiftungsratspräsident Thomas Leuenberger erklärt: "Die Auflagen haben wir jetzt alle umgesetzt und die Betriebsbewilligung für den Mühleraum für 160 Personen erhalten. Das ist ein wichtiger Meilenstein für uns und ein bedeutender Erfolg." Die Bewilligung ist seit diesem Sommer gültig. Die neue Veranstaltungssaison in der Kulturmühle startet am 11. September.
Weitere Arbeiten sind bereits in Planung. Erste Abklärungen laufen für die Sanierung der Elektroinstallation und des Daches. Zudem soll das grosse Mühlrad ersetzt werden. "Das wird dann eine grössere Sache – dafür brauchen wir sicher auch einen Kran", sagt Leuenberger. Der Stiftung sei wichtig, das Gebäude langfristig zu erhalten und seinen Charakter zu bewahren.
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