(Bild: pixabay)
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Kürzere Tage, mehr Unfälle mit Wildtieren
Unfälle mit Wildtieren auf Strassen, die durch den Wald oder über Felder führen, gibt es immer wieder. Pro Jahr sind es laut dem Bundesamt für Statistik 15'000 bis 16'000 Unfälle. Im Herbst und Winter ist die Gefahr nochmals grösser. Das weil die Tage kürzer werden und mehr Leute auch in der Dämmerung mit dem Auto unterwegs sind - dann wenn auch Wildtiere aktiv sind.
Seit der Zeitumstellung ist es wieder dunkel, wenn sich die meisten Leute von der Arbeit auf den Heimweg machen. Wer denn auf Strassen mit Wald in der nähe unterwegs ist, muss besonders aufpassen. Im Herbst und Winter ist die Gefahr grösser, das Autofahrer:innen ein Reh oder einen Fuchs erwischen. Das, weil das Wild in der Dämmerung besonders aktiv ist, erklärt Sarah Wahlen, Mediensprecherin vom TCS. Wenn es Autofahrer:innen einen Zusammenstoss mit einem Wildtier nicht mehr vermeiden können, gilt es, das Steuerrad gut festzuhalten, auf die Bremse zu gehen und die Spur zu halten. So dass nicht ein weiterer, grösserer Unfall riskiert wird. "Reh, Füchse, Wildschweine oder andere Wildtiere, die verletzt sind, sind ein Fall für den Wildhüter oder die Polizei. Im Verkehrsgesetz ist eine Meldepflicht festgelegt. Wichtig ist auch, dass man sich dem verletzten Tier nicht nähert, bis die Polizei oder der Wildhüter vor Ort ist", so Sarah Wahlen. Wenn ein Unfall mit einem Wildtier nicht gemeldet wird, gibt es eine Busse. Wenn der Fall nicht gemeldet wird, könne es laut dem Tierschutzgesetz auch eine Strafe wegen Tierquälerei, weil das Tier bei einer Verletzung leidet.
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