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Kühni Holzbau AG kann den Betrieb in Ramsei vorerst nicht erweitern

Die Kühni Holzbau AG in Ramsei wollte ihren Betrieb vergrössern und ein neues Gebäude auf der anderen Seite der Bahnlinie bauen. Doch das Bundesamt für Verkehr hat dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung gemacht. Eine Unterführung wäre zwar möglich, die würde aber rund fünf Millionen Franken kosten.

Mehr Platz für die Produktion und zusätzliche Maschinen: Die Kühni Holzbau AG in Ramsei wollte ihren Betrieb erweitern. Geplant war ein neues Gebäude auf der anderen Seite der Bahnlinie. Damit dieses mit dem bestehenden Betrieb verbunden werden kann, hätte es einen Bahnübergang oder eine Unterführung gebraucht.

Doch das Bundesamt für Verkehr bewilligt den geplanten Bahnübergang nicht. Eine Unterführung wäre laut Kühni zwar möglich, würde aber wegen des Grundwassers rund fünf Millionen Franken kosten. Für Ernst Kühni, Geschäftsführer und Verwaltungsratspräsident der Kühni Holzbau AG, ist das Projekt damit vorerst vom Tisch. Am Entscheid des Bundesamts für Verkehr werde sich wahrscheinlich nichts mehr ändern.

20 bis 30 neue Arbeitsplätze fallen weg

Nicht nur für das Unternehmen hat die gescheiterte Erweiterung Folgen. Mit dem Neubau wären laut Kühni rund 20 bis 30 neue Arbeitsplätze entstanden. Diese seien nun vorerst kein Thema mehr.

Ganz auf Wachstum verzichten will die Kühni Holzbau AG allerdings nicht. Im Frühling konnte das Unternehmen die Iseli und Trachsel Holzbau in Grünen übernehmen und dadurch bereits einen Teil der geplanten Erweiterung umsetzen. Kühni will deshalb weiterhin nach Möglichkeiten suchen, den Betrieb auszubauen. Wie und wo das geschehen könnte, ist derzeit allerdings offen.

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