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Krötenschutz beim Burgäschisee
Die Kantonsstrasse zwischen Hellsau und Oberönz ist eine nationale Hauptstrasse auf der täglich rund 8'000 Fahrzeuge fahren. Sie dient gleichzeitig dem Nahverkehr zwischen den Dörfern und erschliesst das Erholungsgebiet Burgäschisee.
Für Leute, die mit dem Velo oder zu Fuss unterwegs sind, ist sie gefährlich. Aber nicht nur. Die Strasse zerschneidet auch den Wanderweg von jährlich rund 1500 Erdkröten. Aus diesem Grund hat der Kanton Bern zusammen mit der Schweizerischen Koordinationsstelle für Amphibien und Reptilien KARCH fünf neue Durchlässe unter der Strasse gebaut. Diese Unterführungen ermöglichen den Amphibien auf dem Weg zu ihren Laichplätzen am Burgäschisee ein gefahrloses Queren.
"Noch haben wir keine konkreten Zahlen, wie viele Kröten tatsächlich gerettet wurden", sagt Beatrice Lüscher, kantonale KARCH-Vertreterin gegenüber neo1. "Vergleiche mit ähnlichen Anlagen zeigen aber, dass das System so funktioniert." Die Kröten werden während ihrer Wanderung zum Burgäschisee und zurück in den Wald mit sogenannten Leitsystemen zu den Unterführungen geleitet. Dort gelangen sie dann durch eine Metallröhre auf die andere Strassenseite.
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