Textilpflege Ilfis (Bild: zvg, Yannik Krähenbühl)
Werbung
Langnau: Krähenbühls übernehmen die Textilpflege Ilfis
In Langnau wechselt die Textilpflege Ilfis den Besitzer: Ab Dezember führt das Ehepaar Krähenbühl den Betrieb weiter – und plant bereits die nächsten Schritte. Die beiden führen bereits ein Reinigungsunternehmen in Langnau.
Der Gedanke, eine Wäscherei zu übernehmen, sei nicht neu. Als die aktuelle Besitzerin von der Textilpflege Ilfis einen Nachfolger suchte, ging es plötzlich schnell. Innerhalb von zwei Monaten hat das Ehepaar Krähenbühl die organisatorischen und betrieblichen Vorbereitungen für die Übernahme abgeschlossen. "Das Organisieren war für mich nichts Neues, aber es war schon etwas stressig. Jetzt sind wir aber auf gutem Kurs", sagt Yannik Krähenbühl im Gespräch mit neo1.
Der Name des Betriebs bleibt bestehen, neu eingestellt wurden jedoch zwei Mitarbeiterinnen mit Erfahrung in der Wäscherei. Bislang wurde die Textilpflege Ilfis von der bisherigen Inhaberin allein geführt, die nun in Pension geht. "Wir möchten das Geschäft noch etwas ausbauen – durch die Wäsche vom Reinigungsdienst gibt es ohnehin schon mehr zu tun. Und wir haben zwei Frauen gefunden, die ihr Handwerk verstehen", erklärt Krähenbühl weiter.
Zunächst habe er gedacht, die Textilpflege sei eine gute Erweiterung des Reinigungsbetriebs, erzählt Krähenbühl. Mittlerweile sei aber klar geworden, dass es sich um zwei unterschiedliche Geschäftszweige handle. "Meine Frau übernimmt die Geschäftsleitung in der Textilpflege, und ich arbeite hauptsächlich im Reinigungsunternehmen", sagt er. "Wir haben beide bereits Erfahrung in der Textilpflege – aus früheren Jobs und unserer Ausbildung." Die Wäscherei laufe gut, berichtet Krähenbühl. Besonders Privatkundinnen und -kunden schätzten das Angebot – etwa für Hochzeitskleider oder sperrige Bettwäsche, die sich zuhause nur schwer reinigen lässt.
Unterstützt wird das Paar weiterhin von der bisherigen Inhaberin, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Herausforderungen sieht Krähenbühl vor allem bei den steigenden Strompreisen: "Aber das ist ja überall so – wir sind gut vorbereitet und freuen uns auf die Zukunft."
Werbung
