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Kontakt mit dem Jenseits - Dolly Röschli im Porträt

Dolly Röschli lebt mit ihrer Familie im Zürcher Oberland. Dort arbeitet die gebürtige Emmentalerin in ihrer eigenen Praxis als Medium. Sie hilft Personen, indem sie mit verstorbenen Angehörigen den Kontakt aufbaut.

Mit ihren Eltern und einem Bruder ist Dolly Röschli in Wyssachen neben ihren Grosseltern aufgewachsen. Schon als Kind hat sie Dinge gesehen, die sonst niemand sah. "Meine Eltern dachten zuerst, ich rede wie viele Kinder mit Fantasiefiguren", sagt Dolly Röschli im Gespräch mit neo1. Schnell hat sich aber herausgestellt, dass die heute 46-Jährige mit ihrem verstorbenen Urgrossvater spricht. Sie konnte dann Dinge von ihm erzählen, die sie vorher nicht wusste, welche ihr Grossvater damals aber dann bestätigte. Ihre Eltern haben ab diesem Zeitpunkt gemerkt, Dolly Röschli sieht wirklich mehr und haben ihr zugehört. Sie haben ihr aber immer angeraten, mit dem nicht an die Öffentlichkeit zu gehen. Mit der Zeit hat Dolly dann immer wie mehr verstorbene Personen gesehen.

Nach der Schulzeit in Huttwil zog Dolly Röschli in ihrer Jugend nach Zürich. Sie hat dann eine KV-Lehre gemacht und arbeitete später als Flugbegleiterin. Ihre Fähigkeit, Verstorbene zu sehen und mit ihnen zu kommunizieren, konfrontierte sie auch in dieser Zeit. So ging sie mit 20 Jahren nach England in eine Schule, in der sie lernte, mit dieser Fähigkeit umzugehen und das Gute darin zu sehen. "Ich habe dort auch gelernt, abzuschalten. Vorher konnte ich in den Bus steigen und sah dort zum Beispiel die verstorbene Grossmutter von dem gegenüber", erzählt Dolly Röschli.

Irgendwann kamen dann Leute auf Dolly Röschli zu, die jemanden verloren haben und haben sie darum gebeten, den Kontakt mit dieser Person aufzubauen. Zuerst hat die gebürtige Emmentalerin diese Sitzungen am Abend nach der Arbeit gemacht, mit der Zeit hat sie dann ihren Job als Flugbegleiterin auf Eis gelegt und sich als Medium selbstständig gemacht. Heute kommen Menschen aus aller Welt zu Dolly Röschli ins Zürcher Oberland. 2018 hat die 46-Jährige dann ein Buch herausgebracht, in dem sie über ihre Fähigkeit schreibt "Hallo, Jenseits", ein Schweizer Bestseller, der um die Welt ging.

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