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| Sportstory

Konrad Boss: Seit 38 Jahren im Bann des Fahnenschwingens

Was einst mit der Faszination für Fahnenschwinger an Schwingfesten begann, begleitet Konrad Boss aus Wynigen inzwischen seit 38 Jahren. Neben seiner eigenen Leidenschaft engagiert er sich auch als Obmann und Jurymitglied für die Traditionssportart.

Vor 38 Jahren faszinierten ihn die Fahnenschwinger so sehr, dass er selbst damit anfing. Seither ist die Traditionssportart ein fester Bestandteil seines Lebens. Dabei ist es längst nicht beim eigenen Fahnenschwingen geblieben. Boss engagiert sich seit vielen Jahren auch hinter den Kulissen und übernimmt verschiedene Aufgaben rund um die Sportart.

Er war Obmann der Fahnenschwingersektion Bern-Mittelland und engagiert sich im Bernisch-Kantonalen Jodlerverband. Heute gehört er zur Sektion Emmental. Dies, weil sich die Sektion Bern-Mittelland wegen Nachwuchssorgen auflösen musste. Konrad Boss engagiert sich trotzdem. Seit 1999 ist er als Jurymitglied an verschiedenen Festen im Einsatz. Dort beurteilt er die Übungen anderer Fahnenschwinger. Ausserdem gibt er Workshops, um die Traditionssportart einem breiteren Publikum näherzubringen und Interessierten das Fahnenschwingen zu vermitteln.

Nach vielen Jahren mit verschiedenen Ämtern möchte Konrad Boss künftig kürzer treten. Das Eidgenössische Jodler-, Alphorn- und Fahnenschwingerfest 2029 in Burgdorf soll das letzte Fest sein, bei dem er ein Amt übernimmt. Danach möchte er sich wieder stärker auf das eigene Fahnenschwingen konzentrieren.

In der neo1-Sportstory spricht Konrad Boss über sein Training und seine Übungen. Ausserdem erzählt er, wie er einst die Nachwuchsprobleme der Fahnenschwinger bekämpfte. 

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