(Bild: zVg. Kim Lenoir und Elaine den Exter)
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Konolfinger Duo zieht Bilanz der Olympischen Spiele für Gehörlose
Vom 15. bis 26. November fanden in der japanischen Hauptstadt Tokio die Deaflympics statt. Quasi die Olympischen Spiele für Gehörlose. Mit dabei waren auch Elaine den Exter und Kim Lenoir aus Konolfingen, welche beide hochgradig schwerhörig sind. Die Beiden ziehen eine unterschiedliche Bilanz.
Elaine den Exter gewann Silber über 100 Meter. "Diese Medaille bedeutet mir sehr viel", erzählt sie im Interview mit neo1. "Ich bin seit 2014 im Gehörlosensport tätig und wusste schon damals, dass ich Mal eine Deaflympics-Medaille gewinnen möchte." Etwas weniger erfolgreich war die gebürtige Niederländerin über 200 Meter. Zwar lief sie diese das erste Mal unter 25 Sekunden, dennoch reichte es nicht für Edelmetall.
Nicht zufrieden hingegen ist Kim Lenoir. Er rannte über 100 Meter auf den sechsten Rang. "Wenn ich topfit wäre, könnte ich definitiv um die Medaillen mitrennen, aber ich war bis zwei Monate vor den Deaflympics verletzt." Auch über 200 Meter reichte es dem Konolfinger nicht für eine Medaille, er reiste deshalb mit gemischten Gefühlen aus Tokio ab.
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